In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 07. Juli 2017

Krieg, Linguistik und Gender: Lesenswert #144

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Krieg in Spielen: Dürfen Spiele politisch sein?

Andre Eymann interviewt für Videospielgeschichten.de die beiden Spieleentwickler Jörg Friedrich und Sebastian Schulz zum Thema Krieg in Spielen. Die beiden arbeiten zurzeit an dem Computerspiel „Through the Darkest of Times“, das im Berlin des Dritten Reichs spielt.

Warum Krieg spielen?

Auch Benjamin Hillmann schreibt bei Life & Style über die Faszination von Spielen, die Krieg zum Inhalt haben.

Linguistik in Games

Pascal Wagner zeigt bei Language at Play, was philologisches Arbeiten und sprachwissenschaftliches im Speziellen innerhalb der Game Studies leisten kann.

Gaming und Gender

Sabine Hahn analysiert auf der Seite der Stiftung Digitale Spielekultur das komplexe Verhältnis von Gender und Gaming.

Die Psychologie hinter Videospiel-Sounds

Auf dem YouTube-Kanal von WIRED analysieren Experten Videospiel-Sounds und Musik von 1972 bis heute.

Weniger ist oft mehr

Sonja Wild verweist bei piqd auf einen Artikel von Tim Martin bei 1843, der auf das Phänomen eingeht, dass es – obwohl Open World Spiele weiter boomen – gerade im Indie-Bereich einen Trend zur Beschränkung der Spielwelt und Verlagerung des Geschehens von außen nach innen gibt.

Nichts für Mädchen?

Rainer Sigl empfiehlt bei piqd einen Artikel von Tracy Lien bei Polygon, der einer einfachen Frage historisch auf den Grund geht: Woher kommt eigentlich das weitverbreitete Vorurteil, dass Videospiele „nichts für Mädchen“, sondern eine reine „Jungssache“ wären?

Die Zukunft des Gaming

Markus Böhm stellt für Spiegel Online fünf Thesen zur Zukunft des Gaming auf.

Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Prof. Linda Breitlauch ging in ihrer Keynote bei der Fachkonferenz “Konflikt. Konsum. Kontrolle.” darauf ein, wie digitale Spiele der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Ihr Vortrag ist auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Digitale Spielekultur verfügbar.

Aufschwung Ost

Thilo Niewöhner berichtet bei Videospielgeschichten.de über die Wirtschaftssimulation Aufbau Ost, die 1993 für Amiga und PC erschien.

Die Welt nach der Klimakatastrophe

Sascha Brittner analysiert bei derStandard, welche Konsequenzen und Reaktionen Videospiele auf den Klimawandel zeigen.

Gegen den Strich spielen

Adrian Froschauer schreibt bei Spiegel Online über Spiele, die den Regelbruch zelebrieren.

Tipps für angehende Entwickler

Wolfang Walk spricht für den Gamespodcast mit Johannes Roth von Mimimi Productions. Beider geben Tipps für angehende Spieleentwickler und Einblicke in die Herausforderung, ein eigenes Studio aufzubauen.

Virtuelle Museen

Pippin Barr, Gamedesigner und digitaler Künstler berichtet in einem Podcast von Leigh Alexander beim Guardian, über sein wachsendes Werk und die Inspirationen dahinter.

Grenzbereiche der Fankultur

Nina Kiel berichetet für Broadly über pornographische Videos, in denen Spielheldinnen von Männern und Monstern missbraucht werden und ordnet dieses Phänomen nachvollziehbar ein.

Nürnberg: Virtual Reality Arcade

Michael Moorstedt berichtet für die Süddeutsche über die Spielhalle “VR-Arcade” in Nürnberg.

eSport: Gute Vorurteile

Toan Nguyen schreibt für Horizont über 3 Vorurteile gegenüber eSport, die tatsächlich stimmen.

Tolle Soundtracks

Das Radio egoFM stellt die Soundtracks von ausgewählten Indie-Spielen vor.

Deutsche Videospiele

Markus Böhm berichtet bei Spiegel Online darüber, welche deutschen Spiele das internationale Publikum der Spielemesse E3 in Los Angeles tatsächlich kennt.

Die Realität neben der E3

Rich Stanton schreibt für Kotaku ein E3-Tagebuch, in dem er die glitzernde Videospiel-PR-Welt in die Realität von Los Angeles im Jahr 2017 einordnet.

E3-Diversität

Sonja Wild kuratiert bei piqd einen Artikel von Jordan Erica Webber im Guardian, der die Vielfältigkeit der diesjährigen Spielemesse E3 in Los Angeles analysiert.

KI schafft Pacman-Highscore

derStandard berichtet, dass eine künstliche Intelligenz den Highscore von Pacman geknackt hat.

Virtuelles Shibuya

Simon Parkin berichtet über den Tokioter Stadtteil Shibuya, der in japanischen Spielen eine ähnliche Rolle einnimmt, wie die die Stadt New York in US-amerikanischen Spielen.

Simulatoren und Motorsport

Giles Richards schreibt für den Guardian über die Bedeutung von Simulatoren und Robotik für den Motorsport.

Die Bedeutung von Tutorials

Alex Wiltshire erläutert für Rock Paper Shotgun, warum Tutorials in Videospielen so wichtig sind.

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