In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 05. Mai 2018

Die Zukunft von VR, Hakenkreuze in Spielen und Planetensuche: Lesenswert #163

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Virtual Reality: Zukunft in der Arcade?

Mike Pattenden beschäftigt sich für den Guardian mit der Frage, ob Virtual Reality die Spielhallen (Arcades) wieder beleben könnte. VR-Spiele böten nämlich Erfahrungen, die man zu Hause schlicht nicht nachstellen kann.

Hakenkreuz-Debatte

Games Wirtschaft schreibt über das Spiel “Attentat 1942”, das einen der Hauptpreise beim A MAZE-Festival im Rahmen der Games Week Berlin gewinnen konnte. Allerdings ist das Spiel in Deutschland aufgrund verfassungsfeindlicher Symbole gar nicht erhältlich. Da das Spiel sorgsam recherchiert ist, die Kriterien für ein „Serious Game“ erfüllt sein sollten und man es dementsprechend sogar in der Schule einsetzen könnte, zeigt sich hier die Problematik die unklare Rechtslage auf eindringliche Weise. Spieletipps und DerStandard berichten außerdem darüber, wie auch im Zuge der Debatte über das Spiel “Bundesfighter 2” neuer Widerstand gegen das Hakenkreuz-Verbot in Spielen wächst.

Planetensuche durch Gamer

Tobias Nowak berichtet für WDR 5 über Computerspieler, die Daten des Weltraumteleskops TESS auswerten.

Spielend Sprachen lernen

Der Weser Kurier berichtet über einen italienischen Professor, der Sprachlaboren der Saint-Louis-Universität verschiedene Spiele-Titel einsetzt, um seine Muttersprache zu vermitteln

App lässt Träume nacherleben

Tobias Nowak berichtet für den Deutschlandfunk Kultur über die Spiele-App Rempire, die von Stefan Scheer für das Schauspielhaus Bochum entwickelt wurde.

Gaming: Einfach nur zuschauen

Nellie Bowles schreibt für die New York Times über das Phänomen, anderen – beispielsweise über Twitch oder YouTube – beim Spielen zuzusehen. Dabei erläutert sie auch warum Gamer die neuen Stars und eSport-Arenen die Kinosäle der Zukunft sind.

Games-Gipfel NRW

GamesWirtschaft berichtet über den Games-Gipfel, zu dem am 9. Mai Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) 30 Vertreter der Games-Branche in die Staatskanzlei eingeladen hat.

DSGVO: Entwickler schalten Online-Games ab

Daniel Herbig schreibt für heise online darüber, warum einige kleinere Spielefirmen ihre Online-Games in Europa lieber einstellen, anstatt sie an die von der EU-Datenschutz-Grundverordnung geforderten Änderungen anzupassen.

Cologne Game Farm: Inkubator durch TH Köln gestartet

Games Wirtschaft berichtet über die Eröffnung der „Cologne Game Farm“, dessen Ziel die Unterstützung junger Spiele-Entwickler auf dem Weg zum eigenen Startup ist.

Künstliche Intelligenz baut Level

DerStandard berichtet über KI-Forscher, die Systeme geschaffen haben, die Levels für „Mario“ und „Doom“ generieren. Die Arbeit der Forscher soll Entwicklern dank künstlicher Intelligenz helfen, selbst bessere Levels für Videospiele zu erschaffen.

eSport braucht keine Anerkennung?

Der Geschäftsführer von Wegesrand, Thorsten Unger, schreibt in einem Beitrag für GamesMarkt darüber, warum er eine öffentliche Anerkennung von eSport als Sport nicht für notwendig erachtet.

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