25 Jahre USK - Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2020

USK Umfrage: Eltern achten bewusst auf das Spielverhalten ihrer Kinder

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Beim Jugendmedienschutz schauen alle Beteiligten zuerst auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Viele Studien, wie miniKIM, KIM und JIM zeigen ein recht ausführliches Bild zur Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Der alleinige Blick auf Kinder und Jugendlich reicht allerdings nicht. Fast genauso wichtig sind die Eltern – denn Jugendmedienschutz funktioniert nur, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) führte zwei repräsentative Umfragen durch, welche die Einstellung von Eltern zu Jugendschutzthemen erhebt. 

USK Umfrage: Eltern beschäftigen sich mit dem Spielverhalten ihrer Kinder

Das Ergebnis: Die große Mehrheit der Eltern kennt das Spielverhalten ihrer Kinder. So wissen acht von zehn Eltern (80 Prozent), welche Spiele oder Spiele-Apps ihr Nachwuchs spielt. Die Umfrage zeigt auch: Je jünger die Kinder sind, desto mehr informieren sich Eltern. Entsprechend geben bei den Sechs- bis Neunjährigen sogar 96 Prozent der Eltern an, dass sie das Spielverhalten ihrer Kinder kenne und beim Spielekauf zur Orientierung auf die USK Alterskennzeichnung achten. So gut wie alle befragten Eltern (98 Prozent) kennen die USK. 

USK Umfrage: Klare Absprachen bei In-Game-Käufen

Darüber hinaus treffen Eltern klare Absprachen mit ihren Kindern, ob und wieviel Geld sie in Games und Apps ausgeben dürfen. So lautet das das Ergebnis einer weiteren repräsentativen Eltern-Umfragen, die respondi im Auftrag der USK durchführte. So geben durchschnittlich acht von zehn Eltern (79 Prozent) an, mit ihren Kindern Absprachen zu Käufen digitaler Zusatzinhalte zu treffen. Auch hier: Je jünger die Kinder sind, desto häufiger gibt es klare Absprachen. Als Budget kalkulieren die meisten Eltern pro Monat maximal 10 Euro ein. Über 76 Prozent der befragten Eltern geben an, dass es noch nie zu unabgesprochenen Käufen kam.

Die Umfragen der USK zeigt, wie wichtig es ist, Eltern für das Thema Jugendmedienschutz zu sensibilisieren. Immer mehr Eltern achten bewusst auf das Spielverhalten ihrer Kinder und sind dankbar über jede zusätzliche Informationen, die ihnen dabei hilft Spiele für ihre Kinder zu finden. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Deutschland benötigt einen modernen, konvergenten und international anschlussfähigen Jugendschutz, um Eltern weiterhin kreative und flexible Lösungen die Medienkompetenz ihrer Kinder weiterhin stark zu fördern. 

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