Bundeshaushalt: Erstmals 50 Millionen Euro für Games-Förderung eingeplant
veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2018

Bundeshaushalt: Erstmals 50 Millionen Euro für Games-Förderung eingeplant

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Es ist ein Meilenstein für die Games-Förderung in Deutschland: Im jüngst beschlossenen Bundeshaushalt für 2019 sind Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro für die Einführung eines Games-Fonds enthalten, mit dem zukünftig die Entwicklung von digitalen Spielen auf Bundesebene gefördert werden soll. Der Verband der deutschen Games-Branche, game, stellte schon im April diesen Jahres ein Modell für einen “Deutschen Games-Fonds” vor.

Games-Förderung im Koalitionsvertrag festgehalten

Die Bundesregierung setzt mit der Einführung des Games-Fonds ein Vorhaben aus dem gemeinsamen Koalitionsvertrag um. Angesiedelt wird der Fonds beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das schon in der letzten Legislaturperiode für den Deutschen Computerspielpreis zuständig war.

Historischer Schritt für Deutschland als Standort für die Spieleindustrie

Dass die Games-Förderung im Bundeshaushalt 2019 berücksichtigt wird, ist ein historischer Schritt für Deutschland als Standort für die Games-Branche. Durch eine systematisch und spezifische Förderung von Spiele-Entwicklungen in Deutschland kann der momentan noch bestehende Wettbewerbsnachteil gegenüber Standorten wie Großbritannien, Frankreich und Kanada sukzessive abgebaut werden. Dieser hat unter anderem zu einem über mehrere Jahre gesunkenen Marktanteil von Spiele-Entwicklungen aus Deutschland geführt. Dementsprechend begreife ich den Games-Fonds tatsächlich als ein starkes Signal für Deutschland als Standort der Games-Branche!

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