Film- und Medienstiftung NRW
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2019

Neue Richtlinien zur Förderung digitaler Spiele in NRW

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Seit letzter Woche gibt es neue Richtlinien zur Förderung digitaler Spiele in Nordrhein-Westfalen. Bis zu 50 Prozent – maximal 500.000 Euro – der Produktionskosten pro Projekt können ab sofort durch die Film- und Medienstiftung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Insgesamt stehen bis zu drei Millionen Euro für das Jahr 2019 zur Förderung digitaler Spiele bereit. Damit entsteht eine mit dem  FilmFernsehFonds BAYERN vergleichbare Förderungsmöglichkeit und die Attraktivität von NRW als Games-Standort wird weiter ausgebaut.

Games-Förderung in Nordrhein-Westfalen wird verdoppelt

Schon im Dezember letzten Jahres kündigte Staatssekretär Nathanael Liminski (CDU) auf der Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises an, dass man für den Landeshaushalt 2019 eine Aufstockung der Games-Förderung von 1,5 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro plant. Im Gegensatz zu der Games-Förderung auf Bundesebene, sieht die Förderung in NRW vor, dass Teile der Förderungssumme zurückzuzahlen sind, wenn die geförderten Spiele einen Gewinn erwirtschaften. Die Unternehmen besitzen ab sofort die Möglichkeit die neuen Förderungsrichtlinien wahrzunehmen. Erste Projekte können bis zum 15. März 2019 eingereicht werden.

Das neue Jahr beginnt so für Spieleunternehmen in Deutschland mit einer erfreulichen Meldung. Die neuen Richtlinien der Landesregierung NRW zur Förderung digitaler Spiele verdeutlichen, dass die Bedeutung der Games-Branche auf politischer Ebene ernst genommen wird und das gesellschaftliche Bewusstsein der wirtschaftlichen und kulturellen Wirkmacht des Mediums wächst.

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