3 Millionen Spieler in Deutschland nutzen kostenpflichtige Online-Dienste
veröffentlicht von Martin Lorber am 07. Juli 2018

3 Millionen Spieler in Deutschland nutzen kostenpflichtige Online-Dienste

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Kostenpflichtige Online-Dienste wie EA Access, Playstation Plus und Xbox Live Gold werden laut game, dem Verband der deutschen Gamesbranche von immer mehr Gamern in Deutschland genutzt. Die Anzahl der Nutzer stieg innerhalb eines Jahres um 58 Prozent von 1,9 Millionen auf 3 Millionen.

Umsatz seit 2015 verdoppelt

Auch der Umsatz mit Diensten dieser Art stieg erneut deutlich: 2016 wurden noch 114 Millionen Euro damit umgesetzt, 2017 schon 179 Millionen Euro – dies entspricht einem Zuwachs von 57 Prozent. Seit 2015 (77 Millionen Euro) ist das Marktsegment um mehr als das Doppelte gewachsen.

Auswahl an Online-Diensten wächst weiter

Derweil floriert das Angebot an kostenpflichtigen Online-Diensten weiter. Für die Spielekonsolen von Microsoft und Sony gibt es mit PlayStation Plus und Xbox Live Gold bereits entsprechende Angebote. Nintendo hat ebenfalls angekündigt im Laufe des Jahres einen kostenpflichtigen Dienst einführen zu wollen. Zum Leistungsspektrum derartiger Dienste auf Spielekonsolen gehört beispielsweise die Möglichkeit kompetitiv oder miteinander online zu spielen und Speicherstände in der Cloud zu sichern. Häufig sind auch der kostenfreie Zugang zu wechselnden digitalen Spielen sowie Rabatte für den Kauf von Games und ihren Erweiterungen in den Online-Stores der entsprechenden Plattformen Teil des Angebots. Je nach Dienst liegen die Kosten zwischen 4 und 10 Euro im Monat.

Großes Potenzial, aber Ausbau digitaler Infrastruktur notwendig

Auf jeden Fall zeigt das starke Nutzer- und Umsatzwachstum das große Potenzial für die Games-Branche in diesem Bereich. Spiele-Streaming und andere Innovationen werden diesen Trend noch verstärken. Voraussetzung ist aber auch eine funktionierende digitale Infrastruktur – Stichwort Bandbreite. Der Breitbandausbau in Deutschland muss weiter vorangetrieben werden. Stand heute ist dieser selbst in den Städten einfach noch nicht so weit wie in anderen Ländern.

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