PLAY19: Vielfältiges Festivalprogramm in Hamburg
veröffentlicht von Martin Lorber am 10. Oktober 2019

PLAY19: Creative Gaming Festival mit spannendem Programm

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Seit 2007 vereint das PLAY Festival die Bereiche Bildung, Medienkunst und Diskurs mit der digitalen Spielkultur und entwickelte sich dabei zu einer echten Institution. Die kreative Anwendung von digitalen Spielen steht beim PLAY Festival klar im Mittelpunkt: Basteln, Modifizieren, Erfinden, Programmieren, Diskutieren, Tanzen – alles ist erlaubt! Dieses Jahr findet die PLAY19 vom 14. bis zum 17. November in Hamburg statt. Spieleliebhaber, Gamer, Indie-Entwickler, Medienkünstler, Schüler, Studierende, Lehrende, Pädagogen und Wissenschaftler – für wirklich alle, die sich mit digitalen Spielen beschäftigen und lernen wollen – bietet das Festival ein spannendes Programm, inklusive Workshops, Talks und Shows.

PLAY19: Vielfältiges Festivalprogramm in Hamburg

Die Spielorte Markthalle, Zentralbibliothek, Freie Akademie der Künste und Barlach Halle K in unmittelbarer Laufweite des Hamburger Hauptbahnhofs bieten ein umfangreiches und vielfältiges Festivalprogramm, das in diesem Jahr unter dem Motto “Of Monsters and Games” steht.

PLAY19: Monster im Fokus digitaler Spielkultur

So stehen beispielsweise in 16 Workshops Kreaturen beim Gestalten und Programmieren von digitalen Spielen im Fokus: Teilnehmer können ungeheuerliche Figuren aus Pixeln zusammensetzen, sie gemeinsam mit dem FUNDUS THEATER im Alltag entdecken oder ihre Videospiel-Historie im Monster Hunt-Workshop von Prof. Dr. habil. Andreas Rauscher kennenlernen. Der Journalist Dom Schott erläutert, wie digitale Spiele innere Dämonen, z.B. Traumata und Depression, behandeln können. Während eines performativen Selbstversuchs der Dramaturgin und Regisseurin Charlotte Pfeiffer kann man gar selbst zum Ungeheuer werden. Wer sich schon immer dafür interessiert hat, wie ein eigener Podcast produziert wird, kann Näheres dazu von den Insert Moin-Machern Manuel Fritsch und Michael Cherdchupan lernen.

PLAY19: Bühnenprogramm und pädagogische Weiterbildung

Das Bühnenprogramm stellt die Artist Talks mit Entwicklern und Künstlern aus dem Games-Bereich in den Mittelpunkt und wird von WASD-Herausgeber und BR-Redakteur Christian Schiffer moderiert. Neben Gesprächsrunden sorgen ein Machinima-Kino sowie LARP-Workshops für ordentlich Abwechslung auf der PLAY-Bühne. Wer selbst gerne etwas vortragen oder präsentieren möchte, kann sich noch bis zum 31. Oktober für die Speaker’s Corner mit einem eigenen Beitrag rund um das Thema Games bewerben.

Auch die Weiterbildung von pädagogischen Fach- und Lehrkräften bildet einen Schwerpunkt der PLAY19, etwa im Rahmen der Förderung von literarischem Verstehen mit AR und VR in einer Fortbildung von Prof. Dr. Jan M. Boelmann und Lisa König oder der Vorstellung der OER-Plattform „Medienkompetent mit Games“ der Initiative Creative Gaming e.V.

PLAY19: Verleihung des Creative Gaming Awards

In diesem Jahr wird natürlich wieder der Creative Gaming Award in drei Kategorien verliehen. Am 16. November stellen Manuel Fritsch und Janina Kozubik alias OddNina die jeweils drei nominierten Titel in den Kategorien Most Creative Game und Most Innovative Newcomer vor, die aus 84 Einreichungen aus 17 Ländern gewählt wurden. Die Gewinner werden von einer hochkarätigen Jury bestimmt – und die Besucher des Festivals dürfen ihr persönliches Lieblings-Game mit dem Publikumspreis auszeichnen. Selbstredend bleibt über die Ausstellungsdauer hinweg genügend Zeit, zahlreiche innovative Spielkonzepte sowie digitale Spiele selbst auszuprobieren.

Das Programm und der Timetable finden sich auf der offiziellen Website unter http://www.playfestival.de.

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