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veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2018

Ludicious Zürich Game Festival 2018 – Digitale Spielkultur in der Schweiz

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Vom 18. bis zum 21. Januar 2018 öffnet das Ludicious – Zürich Game Festival bereits zum vierten Mal seine Pforten. Seit 2014 begeistert das Schweizer Game Festival mit einem vielseitigen und spannenden Programm rund um die Entwicklung digitaler Spiele und dient als Branchentreff für innovative Nachwuchstalente – nicht nur aus der Schweiz. 2018 findet die bisher größte Ausgabe des Zürich Game Festival statt.

Ludicious möchte Nachwuchs und Standort fördern

Ziel der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Stadt Zürich als Träger des Festivals „Ludicious – Zürich Game Festival“: Nachwuchs- und Standortförderung. Das umfassende Angebot aus Ausstellungen, Konferenzen, Wettbewerben, Workshops und Matchmaking-Sessions zwischen jungen Entwicklern und Industrievertretern liest sich dahingehend sehr gut.

Ludicious Branchen-Konferenz

Im Rahmen der dreitägigen „Branchen-Konferenz“ zum Beispiel besprechen und diskutieren internationale Gäste aus der Spielebranche, wie Eric Zimmermann oder Alden Kroll von Valvea, an verschiedenen Standorten die gesamte Bandbreite der Games-Entwicklung in Talks, Podiumsdiskussionen und Workshops. Neben den in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) kuratierten über 50 Vorträgen und Diskussionsrunden präsentieren die Organisatoren 50 Schweizer und internationale Spiele und ihre Entwickler.

Swiss Game Awards

Das ist natürlich nur ein kleiner Teil des Rahmenprogramms dieser spannenden Veranstaltung. Wir kennen es aus Deutschland mit der International Gamesweek in Berlin und dem DCP. Wenn so viele Leute einer nationalen Branche über mehrere Tage zusammenkommen, bietet sich ein nationaler Award geradezu an. So findet während des Zürich Game Festivals die Ludicious & SGDA Game Awards Night statt, bei der die Gewinner der Swiss Game Awards, welche von der Swiss Game Developers Association (SGDA) ausgewählt werden. Dazu kommen eine Vielzahl an Networking- und Beratungsangeboten, die aufstrebende Spieleentwickler und etablierte Industriegrößen, Publisher und Mentoren zusammenbringen.

Ein wirklich vielseitiges und abwechslungsreiches Programm, was die Schweizer Kulturschaffenden erneut erarbeitet haben. Ein Besuch in Zürich lohnt nicht nur für den Schweizer Games-Nachwuchs, sondern für alle Freunde des digitalen Spiels. Ich wünsche dem neuen künstlerischen Tobias Kopka, der ja lange Jahre erfolgreicher Programmmacher unter anderem der Quo Vadis und der Respawn-Konferenz war, viel Glück und Erfolg!

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