Bundeshaushalt: Erstmals 50 Millionen Euro für Games-Förderung eingeplant
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2019

eSport-Anhörung im Bundestag

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eSport begeistert Millionen von Menschen. Das fortwährend wachsende Interesse an und die steigende wirtschaftliche Bedeutung von eSport beschäftigt entsprechend schon länger die Politik. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD spielte eSport noch eine vergleichsweise wichtige Rolle. Seitdem ist es jedoch recht still um die politische Förderung von eSport geworden. Deshalb legten die Grünen einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Förderung des eSports vor. Unter dem Titel “Die Entwicklung des eSports fördern und gestalten” fassen sie die wichtigsten Forderungen für eine gezielte Förderung des eSports zusammen; unter anderem die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit in Vereinen mit eSport-Angebot oder der Ausbau der Attraktivität von Deutschland als eSport-Veranstaltungsstandort.

eSport-Anerkennung: Sportausschuss des Bundestages lädt Sachverständige ein

Zum Maßnahmenkatalog der Grünen erfolgt nun eine Anhörung im Bundestag. Im Paul-Löbe-Haus in Berlin beschäftigt sich morgen, am 20. Februar um 14 Uhr, der Sportausschuss unter Dagmar Freitag (SPD) mit dem Maßnahmenkatalog der Grünen. Geladen sind verschiedene Sachverständige zu dem Thema. Dazu gehören unter anderem Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschlands. Auf der SPOBIS 2019 argumentierte Veronika Rücker, dass man zum Teil noch Probleme mit den Inhalten der Spiele hat, man aber den Sachverhalt weiter prüft.

Interessierte Besucher vor Ort können sich mit einer E-Mail (sportausschuss@bundestag.de) über das Sekretariat des Ausschusses anmelden. Die Sitzung wird aber auch live im Internet übertragen.

Die Anhörung im Bundestag findet hier statt:

20. Februar 2019, 14 bis 17 Uhr

Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal 4.800

Konrad-Adenauer-Straße 1

Berlin

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