Stay Safe! Die Games-Branche vereint im Kampf gegen das Coronavirus
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2020

Stay Safe! Die Games-Branche vereint im Kampf gegen das Coronavirus

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Im Kampf gegen die Pandemie vereint die Games-Branche ihre Kräfte und veranstaltet vom 27. – 29. März 2020 gemeinsam den Stay Safe! Jam – einen Game Jam, wie es ihn bisher noch nie gab. Mit dem Stay Safe! Jam appellieren Deutschlands Spiele-Studios, durch Zuhausebleiben aktiv die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Stay Safe! – In 48 Stunden ein Spiel programmieren

Die Idee hinter Game Jams: In einem knapp bemessenen Zeitraum sollen digitale Spiele zu einem vorgegebenen Thema programmiert werden. Der enge Zeitraum zwingt die Teilnehmer immer wieder zu kreativen Ansätzen und hilft Ihnen dabei, sich auf das Wesentliche im Entstehungsprozess zu konzentrieren. Bei klassischen Game Jams treffen sich Dutzende, teils Hunderte Entwickler an einem Ort, um in Teams binnen weniger Stunden ein Spiel zu konzipieren und zu entwickeln. Daran ist in der aktuellen Krisensituation natürlich nicht zu denken. Mit dem international angelegten Stay Safe! Jam sollen Programmierer, Spieldesigner und Grafiker motiviert werden, zu Hause zu bleiben und dort innerhalb von 48 Stunden ein Spiel zu programmieren.

So soll ein Zeichen gesetzt und gleichzeitig die dringenden Appelle von Politikern und Wissenschaftlern untermauert werden, dass man beispielsweise nur in dringenden Fällen das Haus verlassen sollte.

Weitere Informationen zum Stay Safe! Jam gibt es hier: https://www.staysafejam.org/

Maßnahmenpaket der Bundesregierung kann auch der Games-Branche helfen

Zudem sammelt der game – Verband der deutschen Games-Branche wichtige Informationen, die Spieleunternehmen dabei helfen können, die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen, Kleinunternehmer und Solo-Selbständige bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Unternehmen (jeder Branche und Größe), Selbstständige und Freiberufler können beispielsweise kurzfristig die staatlichen KfW-Bank-Liquiditätshilfen über ihre Hausbanken beantragen. Alle Informationen werden vom game fortlaufend aktualisiert und sind hier abrufbar: https://www.game.de/covid19/

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