Konflikt. Konsum. Kontrolle: 2. Fachkonferenz zur Digitalen Spielkultur
veröffentlicht von Martin Lorber am 05. Mai 2017

Konflikt. Konsum. Kontrolle: 2. Fachkonferenz zur Digitalen Spielkultur

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Die Stiftung Digitale Spielkultur veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die zweite Fachkonferenz zur Kultur des digitalen Spielens. Unter dem Motto „Konflikt. Konsum. Kontrolle – Wie digitale Spiele der Gesellschaft den Spiegel vorhalten“ sind Interessierte aus Journalismus, Kultur- und weiteren Geisteswissenschaften sowie aus der Spiele-Community am 01. Juni 2017 in Berlin dazu eingeladen, die interdisziplinäre Konferenz zu besuchen. Games werden hier als Teil der Gegenwartskultur verstanden und diskutiert. Wer nicht persönlich anwesend sein kann, darf sich trotzdem freuen: Über Twitch wird ein Livestream des Events angeboten: https://www.twitch.tv/gamesweekberlin

Integrative Schnittstelle

Experten, Prominente und Gamer sind dazu eingeladen, die gesellschaftlichen Themen unserer Zeit am Beispiel Videospiel zu diskutieren. Ganz integrativ und mit der Online Community vernetzt.

Games sind Leitmedium des 21. Jahrhunderts

Konflikt, Konsum und Kontrolle: Diese drei Begriffe benennen zentrale Elemente unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Das Videospiel als Leitmedium des 21. Jahrhunderts reflektiert diese Aspekte sowohl inhaltlich als auch strukturell. Handlungsmöglichkeiten und Narrative in Videospielen beschäftigen sich – kritisch oder unkritisch – mit Konflikt und Krieg. Mittlerweile behandeln digitale Spiele Themen, wie Sex und Liebe, Krankheit, Familie, Verlust, Arbeit, Herrschaft oder Reisen auf unterschiedliche Art und Weise. Zudem sind sie Vorreiter bei neuen digitalen Geschäftsmodellen. Die Gamesbranche kann mit gutem Recht als Innovationstreiber und Technologiemotor bezeichnet werden.

Und ein Spiel ist gleichzeitig Konsumprodukt, Kommunikationskanal und Identitätsstifter. Inklusive Fanartikeln und einer dazugehörigen Community. Eigene Genres, Regeln und Normen dienen der Kommunikationsgesellschaft als Codes und Icons. In diesem Sinne wirft das Medium digitales Spiel Fragen auf und gibt gleichzeitig Antworten: Es verdeutlicht Trends und ist kein reines Unterhaltungsmedium, sondern reflektiert auch. Es hält uns und der Gesellschaft, in der wir leben, den Spiegel vor.

15 Speaker aus den unterschiedlichsten Disziplinen halten Vorträge und organisieren Panels zu spannenden und hochaktuellen Themen, wie beispielsweise Prof Dr. Linda Breitlauch (“Wie digitale Spiele der Gesellschaft den Spiegel vorhalten”) oder Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (“Warum die Lizenzpflicht für Rundfunk im Internet verfassungswidrig ist”). Durch die Veranstaltung leitet Marcus Richter, Radiomoderator und Podcaster.

Das vollständige Programm und alle Speaker lassen sich auf der Website der Stiftung Digitale Spielkultur einsehen: http://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/fachkonferenz-konflikt-konsum-kontrolle/

Zeit und Ort

Donnerstag, 1. Juni 2017

10-18 Uhr

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Invalidenstraße 44

10115 Berlin

Livestream via Twitch: https://www.twitch.tv/gamesweekberlin

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