Jugendwettbewerb „GamesTalente”: Begabungsförderung und digitale Spiele
veröffentlicht von Martin Lorber am 10. Oktober 2019

Jugendwettbewerb „GamesTalente”: Begabungsförderung und digitale Spiele

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Jugendliche profitieren von digitalen Spielen: Das Medium eignet sich hervorragend, um individuelle Stärken und Medienkompetenzen im jungen Alter zu fördern. Ein schönes Beispiel dafür liefert das Projekt „GamesTalente”, ein bundesweites Programm vom Talentförderungszentrum Bildung & Begabung und der Stiftung Digitale Spielekultur. Das Ziel des Projekts ist es, Begabungsförderung mit digitalen Spielen in Form eines innovativen Wettbewerbs- und Akademieformats zu verbinden. Aufgezeigt wird so nicht nur, dass Computer- und Videospiele ein wichtiger Bestandteil des Alltags vieler Jugendlicher sind, sondern diese auch das Potenzial bergen, jungen Menschen bei ihrer Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung weiter zu helfen.

„GamesTalente”-Akademie: Entwicklung eigener Spielprojekte

Zur ersten „GamesTalente”-Akademie, die kürzlich in Berlin stattfand, luden die beiden Veranstalter rund 37 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ein. Zusammen mit Medienpädagogen und Experten aus der Games-Branche entwickelten die Schüler eigene Spielprojekte, die sie am Ende der achttägigen Akademie präsentierten.

© GamesTalente/Charles Yunck)
Gruppenbild der Teilnehmenden und Teamer der ersten „GamesTalente“-Akademie in Berlin.

 

In Berlin arbeiteten die Jugendlichen in Projektgruppen an eigenen Spielideen und erlernten in Workshops neue Fähigkeiten. Am Ende entstanden spielbare Prototypen, die die Schüler zuvor schon an selbst  gestalteten Brettspielen und Papierprototypen erproben konnten. Im Teamwork bewiesen die Schüler so ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten in allen Bereichen der Spieleentwicklung.

„GamesTalente“: Wettbewerb für die kommende Generation an  Spieleentwicklern

Um an der „GamesTalente”-Akademie teilzunehmen, qualifizierten sich die Schüler zunächst über den  bundesweiten „GamesTalente“-Wettbewerb. In diesem Rahmen konnten sie , ihrer Kreativität und Begeisterung für digitale Spiele Ausdruck verleihen. Dies konnte in  Form von selbst entwickelten Spiel-Stories, Gameplay-Ideen und  Art- sowie Charakter-Designs geschehen. Über die Gewinner entschied eine Fachjury, die aus Pädagogen, Entwicklern und Vertretern der Kreativwirtschaft sowie Hochschulen bestand. Auch ich war Teil dieser Jury und bekam so einen spannenden Einblick in die Ideen einer potentiell neuen Generation an Spieleentwicklern.

Die nächsten „GamesTalente“-Wettbewerbe finden im Frühjahr 2020 statt. Mehr Infos zum Projekt gibt es unter: www.gamestalente.de

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