In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2019

Gaming als Soft Skill, Autorenschaft bei digitalen Spielen und das Moorhuhn: Lesenswert #180

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Gaming als Soft Skill bei Berufseinsteigern

Gaming wird bei Arbeitgebern immer beliebter, nämlich als Soft Skill für Berufseinsteiger. Yvonne Vahlensieck schreibt für Horizonte ausführlich über die Berufszweige, von denen Gamer mit jahrelanger Spielerfahrung profitieren.

Digitale Spiele: Ohne Autor kein Kulturgut?

Noch immer in aller Munde ist der Artikel “Als Kulturgut nicht ernst genommen” von Nicolas Freud für die Süddeutsche Zeitung. Darin kritisiert er, dass sich Spieleentwickler vermeintlich in der Anonymität verstecken würden. Die fehlende Autorenschaft würde verhindern, dass digitale Spiele als Kulturgut ernst genommen werden. Auf den sozialen Plattformen löste der Artikel eine kontroverse Diskussion aus. An Spielen als digitalem Medium arbeiten – insbesondere im AAA-Bereich – heute eine Vielzahl von Menschen gleichzeitig. Das macht es immer schwerer einzelne Personen hervorzuheben. Doch natürlich gibt es sie: Game Designer, deren Namen einem breiten Publikum bekannt sind und die für eine gewisse Qualität oder künstlerische Vision stehen.

Das Moorhuhn ist los

Über das zunächst als Werbespiel konzipierte Game Moorhuhn, seine Entwicklungsgeschichte und die zugehörige Marketingidee schreibt Georg Pichler in Der Standard.

Das Mittelalter-Setting in digitalen Spielen

Einen spannenden Dialog mit sich selbst führte Björn Hennig auf seinem Videospielhistoriker-Blog zu den vorherrschenden Meinungen über das Mittelalter als Setting in digitalen Spielen.

Eine besondere Kunst: Geschichten in digitalen Spielen erzählen

Der amerikanische Journalist Colin Campell besuchte für Polygon einen Kurs zum Schreiben von Geschichten  für digitale Spiele und gewann dadurch einen besonderen Einblick in das Game Design digitaler Spiele.

Neue Projektleiterin für  das Format “Quartett der Spielekultur”

Die Stiftung für digitale Spielkultur engagiert eigens für das Format  “Quartett der Spielekultur” Christiane Gehrke als Projektleiterin. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Kulturinteressierte, die nach einer verständlichen und tiefergehenden Betrachtung des Kulturguts digitales Spiel suchen.

Hyper Casual Games als neuer Mobile Trend

Ben Jeger schreibt für Lead Digital über Hyper Casual Games, die aufgrund ihrer Kürze und Unkompliziertheit große Beliebtheit genießen.

Trotz räumlicher Distanz gemeinsam Spiele entwickeln

Daniel Ziegener geht für Golem dem Arbeitsprozess zweier Spieleentwickler nach, die tausende Kilometer weit entfernt voneinander leben.

Auch Spiele zu entwickeln ist echte Arbeit

In einem  Artikel für Zeit Online schreibt Matthias Kreienbrink über die Arbeitsbedingungen innerhalb der Games-Branche.

Wie Gaming hilft Leiden zu mindern

Boris Hänssler schreibt für die Süddeutsche Zeitung über die Möglichkeiten digitaler Spiele bei Angststörungen und Depressionen zu helfen.

Politik im digitalen Spiel

Einen kritischen Beitrag liefert Rainer Sigl für den Grimme Game Blog über den Mythos vom unpolitischen Spiel.

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