Deutscher Computerspielpreis 2020 wird online verliehen
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2020

Deutscher Computerspielpreis 2020 wird online verliehen

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Der Deutsche Computerspielpreis 2020 (DCP) feiert dieses Jahr eine Premiere: Er wird erstmals in einer rein digitalen Gala vergeben. Um der aktuellen Notwendigkeit zum “Social Distancing” gerecht zu werden, findet die Vergabe des diesjährigen DCP am 27. April nicht wie geplant im Löwenbräukeller in München, sondern online statt.

DCP 2020: Computerspielpreis will Community mehr einbinden

Am Abend des 27. April 2020 werden die Preisträgerinnen und Preisträger im Stream auf www.deutscher-computerspielpreis.de ausgezeichnet. Dabei soll auch die Community stärker eingebunden werden.

Am 25. März bestimmen 40 Expertinnen und Experten in der Hauptjurysitzung in einer Videokonferenz die Gewinnerinnen und Gewinner. Insgesamt rund 590.000 Euro gibt es aufgeteilt auf die 15 Preiskategorien zu gewinnen. Bei dem Publikumspreis werden alle Spielerinnen und Spieler Deutschlands selbst zur Jury, indem sie für ihren Lieblingstitel abstimmen. Das Online-Voting startet am 27. März 2020 auf www.deutscher-computerspielpreis.de.

Live-Streams: Medienanstalten ermöglichen vereinfachtes Anzeigeverfahren während der Coronakrise

Nicht nur der DCP sucht nach pragmatischen Lösungen: Live-Streaming ist derzeit für viele Veranstalter eine Möglichkeit, trotz der Coronakrise und den damit verbundenen Maßnahmen zumindest Teile ihres Programms aufrecht zu erhalten. Dabei hilft sicherlich auch, dass die Direktorenkonferenz der Medienanstalten sich auf ein pragmatisches Vorgehen beim Live-Streaming von kulturellen Veranstaltungen sowie Bildungsangeboten während der Zeit der Coronakrise verständigt hat.

Streamings werden ohne komplizierte Verfahren zugelassen

Angesichts der Absage aller kulturellen Ereignisse sowie der Schließung von Bildungseinrichtungen in Folge der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus nimmt das Live-Streaming von Ereignissen sowie von Bildungsangeboten an Bedeutung zu. Das Problem ist jedoch: Gewisse Live-Streams können dabei unter den Rundfunkbegriff fallen und benötigen nach geltendem Recht grundsätzlich eine Zulassung.

Gerade in der Krise: Verlässliche Informationen haben hohen Stellenwert

Ab sofort und zunächst bis zum 19. April 2020 stellen die Landesmedienanstalten sicher, dass solche Streamings ohne komplizierte Verfahren angeboten werden können. Dabei müssen die geltenden Gesetze, allen voran der Jugendschutz und die journalistischen Sorgfaltspflichten, eingehalten werden. Denn gerade in Zeiten wie diesen haben verlässliche Informationen einen besonders hohen Stellenwert. Zu den konkreten Anforderungen der Anzeige dieser Angebote stellen die Medienanstalten ein Merkblatt zur Verfügung, welches hier einzusehen ist: https://www.die-medienanstalten.de/service/downloads/

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