Konflikt. Konsum. Kontrolle: 2. Fachkonferenz zur Digitalen Spielkultur
veröffentlicht von Martin Lorber am 12. Dezember 2017

Stiftung Digitale Spielekultur 2017: Ein Rückblick

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Für die Stiftung Digitale Spielekultur geht ein spannendes und erfolgreiches Jahr mit interessanten Projekten und Begegnungen zu Ende.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Vielzahl von Projekten durchgeführt. Beispielhaft zu nennen ist das Gamefest in Berlin, das sich in den letzten Jahren als feste Größe im Branchen-Veranstaltungskalender etablieren konnte. Bereits seit 2013 lädt das Computerspielemuseum jährlich in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur im Rahmen der International Games Week zu spannenden, lustigen und informativen Veranstaltungen ein.

Ein weiteres spannendes Projekt ist das Programm Game Mixer, initiiert von der Stiftung Digitale Spielekultur in Kooperation mit dem Goethe-Institut. 2017 fand in Johannesburg bereits zum dritten Mal das Game Mixer-Programm statt und in gemeinsamen Events wurde der interkulturelle Austausch von deutschen Spieleentwickler*innen mit internationalen Kolleg*innen gepflegt und Peer-Learning ermöglicht.

Aber auch im neuen Jahr werden großartige Projekte durch die Stiftung Digitale Spielekultur realisiert werden. Ab Januar 2018 nimmt die Initiative beispielsweise an der zweiten Runde des „Kultur macht stark“-Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Innerhalb der nächsten fünf Jahre stehen somit 3,2 Millionen Euro zur Verfügung um Maßnahmen zur kulturellen Bildung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf lokaler Ebene umzusetzen. Interessierte Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit und solche mit Erfahrungen in diesem Bereich, ob auf kommunaler oder überregionaler Ebene, können ab dem nächsten Jahr mit der Stiftung Digitale Spielekultur Bündnisse zur medienpädagogischen Bildungsarbeit schließen.

Ende Januar 2018 wird zudem Çiğdem Uzunoğlu die Geschäftsführung der Stiftung übernehmen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Frau Uzunoğlu und bedanke mich sehr herzlich beim bisherigen Geschäftsführer Peter Tscherne und wünsche ihm an dieser Stelle viel Erfolg bei seinen zukünftigen Projekten.

Die Stiftung Digitale Spielekultur geht auf eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bundestages sowie der deutschen Computer- und Videospielbranche zurück. Verschiedene Bundesministerien sowie weitere Partner aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Jugendschutz und Pädagogik sind an ihr beteiligt. Zu diesem Zweck initiiert und unterstützt sie Projekte aus den Bereichen Erziehung und Bildung, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stiftung Digitale Spielekultur oder unter facebook.com/StiftungDigitaleSpielekultur.

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