200.000 Euro für die Förderung von Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2019

200.000 Euro für die Förderung von Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern

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Mit der rasch zunehmenden digitalen Verbreitung von Medieninhalten stehen wir alle in der Verantwortung bei der Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen behilflich zu sein und sie bei der Ausbildung ihrer Medienkompetenz zu unterstützen. Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern fördert nun dieses Vorhaben im eigenen Bundesland mit knapp 20 Projekten zum Thema Medienbildung und Medienkompetenz. Das Entscheidungsgremium der Medienanstalt entschied nun für das Jahr 2019 diese Projekte mit 200.000 Euro zu unterstützen.

Projekte für eine verbesserte Medienkompetenz

Die geförderten Medienprojekte legen einen thematischen Fokus auf das Internet, digitale Spiele oder soziale Netzwerke. Ebenso werden Seminare über Datenschutz, Mediensucht und Cybermobbing unterstützt. Ein Teil der Projekte schult und ermuntert Teilnehmer aller Altersklassen eigene Fernseh- und Filmbeiträge sowie Radiosendungen zu produzieren, um ein Verständnis für die jeweiligen Medienarten zu schaffen. Die Medienanstalt bietet hierzu eigene Kanäle, wie beispielsweise den offenen Sender “Fernsehen in Schwerin”, an.

Ziel der Förderung ist es in der Gesellschaft ein Bewusstsein zu schaffen, wie unterschiedliche Medien funktionieren, wie man kritisch mit diesen umgeht und welche medialen Manipulationen möglich sind.

game Norddeutschland fordert mehr Fördermöglichkeiten für digitale Spiele

Damit ist auch die Regionalvertretung “game Norddeutschland” des game – Verband der deutschen Gamesbranche einen wichtigen Schritt weiter. Diese formulierte noch im November Forderungen zur Verbesserung der Situation der Gamesbranche in Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern und betonte unter anderem, dass der Ausbau einer regionalen Games-Förderung wichtig sei, da bisher weder Bremen noch Mecklenburg-Vorpommern Fördermöglichkeiten für digitale Spiele besäßen. Daraus ergäben sich Standortnachteile im Vergleich zu Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, die gerade erst ihre Games-Förderung verdoppelten, und Bayern.

Ich freue mich über die Entscheidung der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern digitale Spiele als Thema für geförderte Projekte mit einzubeziehen und den Games-Standort Norddeutschland damit attraktiver zu gestalten.

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