veröffentlicht von Martin Lorber am 06. Juni 2015

Lesenswert #97: Sex, Frauen und Emotionen in Computerspielen

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Sex in Computerspielen

Nina Kiel beleuchtet auf derstandard.at „Sex in Videospielen“. Neben einem Überblick zur Geschichte, zeigt der Artikel auch den verklemmten Umgang mit dem Thema. Das Original gibt es übrigens in der aktuellen WASD nachzulesen.

Frauen in Computerspielen

Nachdem es von Vielen schon länger gefordert wurde, integrierten wir im kommenden FIFA 16 nun auch Frauenteams. Leider zeigte sich hier einmal mehr eine unangenehme Seite der Diskussionskultur im Internet. Esport.kicker.de bringt das Eigentor der Kritiker gut auf den Punkt.

Computerspiele verursachen Hirnschäden

Eine skandalisierende Überschrift wie die obige schafft Aufmerksamkeit. Medien nutzen dieses „Stilmittel“ leider immer wieder, wenn es um die Einordnung von Studien zum Thema Computerspiele geht. Doch Vorsicht: Meist zeigt ein genauer Blick auf die Studien, dass die getroffene Aussage weit hergeholt ist. Marcus Richter zeigt dies sehr gut in seinem Beitrag auf Deutschlandradio Kultur. Ist so übrigens auch für viele Themen abseits von digitalen Spielen zu unterschreiben.

Emotionen in Computerspielen

Christian Huberts in einem Beitrag auf Zeit.de über die schwierige Einbindung von Emotionen in Computerspielen. Die oft notwendige Reduzierung von Emotionen auf Variablen, Skalen und Prozentwerte wird diesen nicht gerecht. Sind es doch gerade die Unwägbarkeiten, die Emotionen so spannend machen. Auch dieser Beitrag findet sich ursprünglich in der aktuellen WASD.

Kritisierte Personen in der Games-Branche

#Gamergate war ein gutes Beispiel dafür, was in der Diskussionskultur im Internet leider viel zu oft schief läuft. Auf Spiegel Online findet sich nun ein Beitrag, der Personen aus der GamesBranche vorstellt, die sich in der Vergangenheit heftigen Anfeindungen ausgesetzt sahen. Erneut auch in der aktuellen WASD erschienen.

Jugendmedienschutz neu aufstellen

Gesetzlicher Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend auf den neusten Stand gebracht werden. Aktuell wird er den jüngsten Entwicklungen nicht gerecht und ist auf dem Stand von Anfang 2000. Im Moment wird an einem neuen Entwurf für den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gearbeitet. Ein Artikel auf heise.de zeigt, welche Kritikpunkte es leider auch an dem neuen Entwurf noch gibt.

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