In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 04. April 2015

Lesenswert #93: Digitale Spiele als Teil des gesellschaftlichen Diskurses

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Games und Politik

Games sind bekanntlich vielmehr als nur Spiele und nicht selten greifen sie auch politische Themen auf – oftmals unterschwellig, aber manchmal auch direkt. Keza MacDonald diskutiert in ihrem Beitrag, warum die Verarbeitung von politischen Themen in digitalen Spielen, diese erst interessant und auch gesellschaftlich relevant werden lässt. Sehr lesenswert wie ich finde!

Jugendschutz und Spielrecht

Anwalt Felix Hilgert und Games Podcaster Daniel Raumer haben sich zum Thema Jugendschutzrecht und digitale Spiele ausgetauscht. Eine kurzweilige Zusammenfassung gibt es auf spielrecht.de. Das komplette Interview ist bei Insert Moin auch als Download verfügbar.

Virtual Reality oder der Mensch die „Inferenzmaschine“

„Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen!“ Michael Abrash, Chefwissenschaftler der Facebook-Tochterfirma Oculus erklärt warum dieser Satz oft nicht für die absolute Wahrheit stehen kann. Denn Menschen seien so genannte „Inferenzmaschinen“, d.h. ihr Gehirn interpretiert nur das was die Augen sehen – und das muss nicht der Wahrheit entsprechen. Auch bei Virtual Reality geht es darum, das Gehirn auszutricksen. Ein interessanter Artikel mit spannenden Beispielen bei welt.de

Hinter den Kulissen – Der Deutsche Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis steht in den Startlöchern und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch die einzelnen Fachjurys hatten alle Hände voll zu tun, wie Richard Löwenstein, Journalist und Teil der Fachjury „Beste internationale neue Spielewelt“, für das Mediennetzwerk Bayern eindrucksvoll beschreibt.

Können digitale Spiele sexistische Einstellungen fördern? Neues aus der Psychologie

Die Debatte um Sexismus in Videospielen hat bereits weite Kreise in den Medien gezogen und sie ist und bleibt überall auf der Welt aktuell. Jesse Marczyk, ein Psychologiestudent an der New Mexico State University hat sich dem Thema einmal von der Datenseite versucht zu nähern. Herausgekommen ist ein lesenswerter Beitrag bei Psychology Today.

Alte Spiele wieder spielbar machen?!

Viele Computerspiele und Games genießen inzwischen, wie bekannte Musikalben und Bücher absoluten Kultstatus. Während jedoch die Musikindustrie und viele Buchverlage ihre Medien in aktuellen Formaten anpassen, existieren viele Games zum Leiden einiger Fans nur auf veralteten Formaten /Konsolen. Marcus Dittmar von superlevel.de findet, dass sich das ändern müsste, denn denn viele Spiele seien zu gut, um in Vergessenheit zu geraten.

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