In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2014

Lesenswert #68: Gamer als Forscher und künstlerische Cheater

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Gamer als Forscher

Was haben Computer- und Videospiele sowie wissenschaftliche Forschung gemeinsam? Beide setzen voraus, dass Problem innerhalb einer festgelegten Regelstruktur gelöst werden müssen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass findige Forscher sich von findigen Spielern unterstützen lassen. Komplexe Probleme werden spielerisch, z. B. in Form von Puzzeln, aufbereitet, so dass auch wissenschaftliche Laien hier einen Beitrag leisten können. Die Ergebnisse lassen sich sehen: Die Spieler von Foldit lösten in 3 Wochen ein Problem, welches schon seit 13 Jahren bestand. Ein Beitrag im britischen Guardian stellt dieses und viele weitere solcher Beispiele vor.

Kunst und Jugendschutz

Erst kürzlich hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ihre Leitkriterien zur Bewertung von Computer- und Videospielen erweitert. Obwohl schon länger angewandt, ist es nun auch offiziell. Künftig soll der künstlerische Aspekt von Computerspielen bei der Einstufung der Inhalte explizit berücksichtigt werden. Über die rechtlichen Auswirkungen dieser Kodifizierung des Kulturvorbehalts kann sich in einem Artikel auf spielerecht.de informiert werden.

Einheitliche Altersfreigaben

Unterschiedliche Systeme zur Altersfreigabe innerhalb Europas können manchmal zu Verwirrungen führen. Ein schönes Beispiel aus der Schweiz zeigt, wie Nuancen in der Bewertung von Spielen Unsicherheiten bei Eltern auslösen können.

Auf Fotosafari in Spielen

Fotografen haben es schwer. Für das perfekte Bild müssen viele Faktoren zusammenkommen. Motiv, Licht, Timing und Emotion müssen ideal komponiert werden. Wie schwer muss es sein, wenn einem zu allem Überfluss auch noch wildgewordene Ödländer an den Kragen wollen. Wobei dies natürlich nur ein Problem darstellen sollte, wenn man sich mit der In-Game-Fotografie befasst. Dank immer besserer Grafik erfreut sich dieses Hobby einer immer größer werdenden Beliebtheit. Denn zum Glück kann man sich die Gegner ganz einfach mit Cheats vom Hals halten. Die Deutsche Welle berichtet.

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