In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2014

Lesenswert #67: Über das Verhalten junger Erwachsener, Drehbuchautoren und Olympische Spiele

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Porträt: Ken Levine

Ken Levine ist Autor von BioShock und gilt jetzt schon fast als eine Legende der Branche. Ein ausführliches Porträt im Boston Magazine gibt spannende Einblicke in seine Gedanken zu der Entwicklung und dem Stellenwert von Games. Ein interessanter Punkt ist zum Beispiel seine Meinung zur Darstellung von Gewalt in Spielen. Sehr lesenswert!

Spielerisch Lernen

An der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wurde zum Sommersemester 2013 „Die Legende von Zyren“ eingeführt. Als Goblins, Menschen, Elfen oder Orks müssen die Studenten in diesem Online Game Rätsel lösen und Aufträge erfüllen – von Lückentexten bis hin zu einem ganzen Essay, das von einem Professor korrigiert werden muss bevor das nächste Level freigeschaltet wird. Eine interessante Art, trockenen Lernstoff attraktiv zu gestalten! Die Frankfurter Allgemeine berichtete.

Ein gutes Drehbuch

Drehbuchautoren sehen die meisten nur in der Film-Branche angesiedelt. Aber auch Computer- und Videospiele brauchen eine Story, damit sie funktionieren. Immer mehr Spiele legen ihren Fokus auf das Erzählen von Geschichten. Deshalb verwundert es nicht, wenn etablierte Autoren, wie zum Beispiel die Coen-Brüder, Ausflüge in die Gamesbranche machen. Die Grenzen zwischen den narrativen Medien verschwinden zunehmend. Mehr dazu bei der Süddeutschen.

Videospiele als olympische Disziplin?

Der elektronische Sport hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es sogar schon organisierte Institutionen und Verbände wie die International eSport Federation (IeSP). Diese will im nächsten Jahr von SportAccord, dem Internationalen Dachverband von Sportverbänden, anerkannt werden und würde damit  auf einer Stufe mit der FIFA landen. Ob es dazu kommt und ob es dann noch weiter Richtung Olympia gehen sollte, bleibt abzuwarten. Eine Weltmeisterschaft gibt es bereits.
http://www.huffingtonpost.de/dennis-wedderkop/games-wird-virtueller-fuball-olympisch_b_4501172.html?utm_hp_ref=entertainment

Einblicke in die junge Spielerschaft

Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet spannende Einblicke über die spielende Jugend. Einige bestätigen gängige Klischees, zum Beispiel, dass die männlichen Befragten mehr spielen als die weiblichen. Andere überraschen da schon mehr, wie die Verteilung der Geschlechter bei der exzessiven Nutzung. 4Players fasst zusammen. Wer sich die komplette Studie anschauen möchte, findet sie hier.

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