In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 08. August 2013

Lesenswert #60: Kulturgut Spiele und Games statt Geschichtsbücher

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Games als Kulturgut

Ein kritischer Essay in der Zeit zu der Debatte um Computerspiele als Kulturgut. Hier wird sowohl die Rolle der Spieler als auch der Hersteller beleuchtet. Ein Beitrag aus der jüngst erschienenen dritten Ausgabe des Magazins WASD.

Geschichte als Game

Das Tagebuch der Anne Frank. Fast jeder Schüler in Deutschland hat es im Deutschkurs gelesen. Zu Recht! Zeigt es doch deutlich den Schrecken des Alltags für jüdische Bürger während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland.

An einer Münchner Universität entsteht ein Serious Game, das sich mit dieser Thematik befassen wird. Das „Adventure“ möchte weniger Fakten über die damalige Zeit vermitteln, als Emotionen transportieren. Die Identifikation mit der Hauptfigur Anne Frank soll gefördert werden. Christian Schiffer stellt diese „Spieledokumentation“ im Deutschlandradio vor.

Spiele statt Nachrichten?

Soweit würden noch nicht einmal die Entwickler von so genannten News-Games gehen. Sie sehen ihre Spiele zu aktuellen Ereignissen eher als Ergänzung der „klassischen“ Nachrichtenangebote im Netz. Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung stellt einige dieser Spiele vor und beleuchtet ihre Hintergründe näher. Sei es der Evergreen „Cutthroat Capitalism“ des Magazin Wired oder „Endgame Syria“.

Düsteres Jump and Run

Wer an Jump and Run Spiele denkt, dem kommen vor allem die bunten und fast schon niedlichen Spiele a la Super Mario Bros in den Sinn. Doch in den letzten Jahren kamen vermehrt Spiele auf den Markt die auf eine eher düstere und drohende Ästhetik setzen. Besonders bekannt ist hier das komplett in Schwarztönen gehaltene Limbo. Mit Feist wird nun ein ähnliches Spiel in Bälde fertiggestellt sein. Auch hier wird der Spieler durch einen düsteren Wald Schweifen und verschiedene Abenteuer erleben. Die Basler Zeitung mit einem Bericht zu der wundervollen Ästhetik des Spiels.

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