In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2013

Lesenswert #49: Musik in Spielen, klassische Spiele und spielend das Hirn trainieren

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Klassiker neu aufgelegt

Zum 40. Geburtstag hat sich Atari noch einmal etwas Besonderes einfallen lassen. Alte Klassiker der digitalen Spielkultur wurden gemeinsam mit anderen Entwicklern der damaligen Zeit noch einmal überarbeitet und als Browsergames kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf „Atari Arcade“ können Spiele wie Asteroids, Centipede oder Lunar Lander noch einmal nach Herzenslust angespielt werden.

Musik in Spielen

Einen Überblick zur Geschichte der Musik in Computer- und Videospielen gibt der WDR5 in einem interessanten Radiobeitrag. Die einfachen Piep- und Kratztöne der damaligen Zeit werden inzwischen von ganzen Orchestern nachgespielt.

Hirnspiele

Wie temporeiche Computerspiele das Gehirn beeinflussen und uns dabei helfen können, es zu trainieren, referiert die Kognitionsforscherin Daphne Bavelier in diesem interessanten Beitrag.

Spielende Therapie

Einen spielerischen Ansatz zur Therapie psychischer Probleme bei Kindern verfolgt Prof. Dr. Manuel Sprung von der Universität Wien. Über eine Behandlung durch speziell entwickelte Spiele möchte der Kinder- und Jugendpsychologe bei Kindern spezielle Fähigkeiten aufbauen und stärken, die diesen bei psychischen Belastungen helfen können. Seine Idee der Games4Resilience stellt er in einem Beitrag des ORF vor.

Spielende Therapie II

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen Psychiater und Sozialarbeiter in Kliniken der USA. Um mit den jungen Patienten eine persönliche Bindung einzugehen sollte sich mit ihrer Lebenswelt auseinandergesetzt werden. Spiele gehören hier eindeutig dazu. Das Buch „Reset: Video Games & Psychotherapy“ soll das Thema allen interessierten aus diesem Themenfeld nahe bringen.

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