In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 12. Dezember 2012

Lesenswert #46: Spielräume, Indie-Games und Machinima

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Spielräume entdecken

Wer sich in der heutigen Zeit mit Jugendschutz befasst, kommt um das Thema Medienkompetenz nicht herum. Egal ob Kinder, Jugendliche, Eltern oder Lehrer, sie alle müssen einen souveränen Umgang mit den neuen Medien lernen. Die Förderung der individuellen Medienkompetenz hat sich das Institut „Spielraum“ an der FH Köln zum Ziel gesetzt. Mehr über die Arbeit und die Zielsetzung des Instituts auf: http://www.tagdermedienkompetenz.de/2012/11/14/spielraume-entdecken/

Kreative Indie Games

Die Computer- und Videospielindustrie ist inzwischen größer als die Filmindustrie und die Bandbreite an Spielen immens. Egal ob die spektakulären und aufwändigen Titel großer Publisher oder kleine aber feine Spiele von Indie-Entwicklern. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Folgenden möchte ich allen Lesern ein Video ans Herz legen, das sich mit dem Thema Indie Games und Kreativität befasst.

 

Gamer als Regisseure

Wenn Charaktere aus Spielen die Hauptdarsteller in Filmen sind, muss es nicht immer eine Produktion aus Hollywood sein. Es könnte auch ein so genanntes Machinima sein. Kurze Webvideos, die von Spielern auf der Basis von Computerspielen produziert werden. Die Spielszenen werden so arrangiert, dass ein kleiner Film mit einer ganz eigenen Dramaturgie entsteht. Ein Artikel auf wdr.de stellt das Phänomen vor.

Spielend gesund

Computerspiele dienen schon lange nicht mehr nur der reinen Unterhaltung. Unter den Stichworten Gamification und Serious Games haben sie inzwischen in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten Einzug gehalten. In spezialisierter Form werden sie zum Beispiel auch in Reha-Kliniken eingesetzt – etwa zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen. Auf der Heidelberger Tagung „Spielend gesund“ trafen sich Mediziner und Spieleentwickler, um neue Ideen zu besprechen. Das Deutschlandradio war vor Ort.

Standortförderung

800.000 Euro. Mit dieser Summe wird das Bundesland Hessen im kommenden Jahr 2013 verschiedene Spieleentwickler aus der Region fördern. Mit dem Geld sollen vor allem Innovationen im Bereich Serious Games voran gebracht werden. Ein Artikel der FAZ beleuchtet die Hintergründe.

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