In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2012

Lesenswert #45: Spiele in Theater, Schule und der Medizin

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Spielerisches Lernen

In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung Der Standard spricht Heinz Mandl, Professor für empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie über die positiven Aspekte von Computerspielen. So fördern sie die Fähigkeiten Probleme zu managen und lösen, Kreativität und die eigene Koordination. Zudem fordert er eine Versachlichung der Debatte um die negativen Auswirkungen von Computerspielen und warnt vor einer monokausalen Sichtweise und Scheinkorrelationen.

Spiele statt Schulbücher

Das Computerspielmagazin Reload des digitalen Senders EinsPlus befasst sich mit Themen rund um Computer- und Videospielen. In einer der letzten Folgen gibt es einen Beitrag über den Einsatz von Spielen als Lehrstoff in Schulen. Ab Minute 9:50 erklärt der Lehrer und Berater des Landes Niedersachsens, Marcus Lüpke wieso dies sinnvoll ist.

Kinder und Computerspiele

In einem lesenswerten Artikel wird die Frage gestellt, warum gerade bei dem Thema Computerspiele und Kinder so sensibel reagiert wird. Spiele seien ein Spielzeug/Medium wie jedes andere auch. Natürlich sollte es nicht im Übermaß konsumiert werden, aber dies gelte ebenso wie für fast alle anderen Dinge. Als Grund identifiziert die Autorin den Wahn der modernen Eltern nach pädagogisch wertvollem Spielzeug und vermisst die Akzeptanz für Spielzeug, ds einfach nur Spaß macht.

Theaterspiel

15.000 Gray bringt Elemente aus Spielen auf die Bühne. Im Stile eines Point and Click Adventures müssen die Besucher dieses Stücks Codes knacken, Notizen entschlüsseln und Gegenstände verknüpfen, um Rätsel zu lösen und die Handlung weiter voran zu treiben. Der KulturSpiegel berichtet über das interaktive Game-Theater.

Jugendschutz durch Alterskennzeichnung

Ein Radiobeitrag des NDR befasst sich mit dem Thema Jugendschutz bei Computerspielen. Hier kommen Prüfer von Spielen zu Wort und erklären, worauf bei der Altersklassifizierung der USK in Deutschland geachtet werden muss. Gleichzeitig wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Spielehersteller ein Interesse an einem hohen Grad der Gewalthaltigkeit haben. Die Käuferschicht wird dadurch allerdings eher kleiner.

Spiele im Gesundheitswesen

Der Artikel auf heise.de zeigt auf, wie Spiele bei der Diagnose und Therapie auch medizinisch Anwendung finden.

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