In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 05. Mai 2012

Lesenswert #33: Indie-Doku, Fernsehen 2020 und Traumwelten

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Indie Games: The Movie

Der von den beiden kanadischen Filmemachern James Swirsky und Lisanne Pajot gedrehte Dokumentarfilm „Indie Game: The Movie“ zeigt die alltäglichen Probleme bei der Entwicklung eines independent game. Die Macher begleiteten die unabhängigen Entwickler von „Super Meat Boy“, „Fez“ sowie „Braid“ und ermöglichen mit diesem Film einen emotionalen und sehr persönlichen Einblick in deren kreative Schaffenswelt. Von Kritikern hochgelobt und auf dem Sundance Film Festival 2012 mit dem „World Cinema Documentary Editing Award“ ausgezeichnet, bietet „Indie Game: The Movie“ ausgezeichnete Kinokost für alle Gamer und die an der Spieleentwicklung interessierte Öffentlichkeit. Im Rahmen der 4. Clash of Realities in Köln feiert der Film am 23. Mai seine Europapremiere.

Fernsehen 2020: Ein Blick in die Welt der Spiele

Der Blick in die bewegten Bilder der kommenden Jahre ist auch ein Blick in die Welt der Games. Denn die sind längst in vielen Facetten in der Mitte der Gesellschaft angekommen und geben Film und Fernsehen neue Impulse – inhaltlich und wirtschaftlich. In seinem Artikel auf DWDL.de befasst sich der Autor Jochen Voß mit der zunehmenden Gamification des Alltags im Allgemeinen und des Fernsehens im speziellen.

Traumwelten

Das Browsergame Trauma von Krystian Majewski erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die einen schweren Autounfall überlebt. Während sie sich im Krankenhaus von ihren Verletzungen erholt, hat sie Träume, die verschiedene Aspekte ihrer Identität beleuchten. So wird gezeigt, wie sie mit dem Verlust ihrer Eltern umgeht. Das Spiel lässt den Spieler, ganz im Stile von Point-and-Click Adventures, interaktiv an diesen Träumen teilhaben. Seine einzigartige Visualisierung, eine Steuerung durch Mausgesten sowie seine unkonventionelle Geschichte machen das Spiel zu einem besonderen Erlebnis. Dies sah auch die Jury des deutschen Computerspielpreis 2012, so dass Trauma den „Sonderpreis Kategorie Bestes Browsergame“ überreicht bekam.

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