Lesenswert #29: Pioniere, Prototypen & Bibliotheken

18. März 2012, Martin Lorber

In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Games gehören in die Bibliotheken

Vor gut einem Jahr hatte ich in meinem Beitrag Neue Wege der Kulturvermittlung über das Projekt “Lernort Bibliothek” berichtet. Damals hatte die Stadtbibliothek Köln seine Besucher eingeladen, Computerspiele in allen möglichen Facetten einmal auszuprobieren. 

Unter dem Titel Games gehören in die Bibliotheken hat Achim Fehrenbach von Zeit Online jetzt einen äußerst lesenswerten Artikel zum Thema Computer- und Videospiele in unserer Gesellschaft geschrieben. Denn obwohl Games seit 2008 offiziell als Kulturgut anerkannt sind, findet man sie nur selten in Kultureinrichtungen und in Bibliotheken. Als Gründe werden Mittelkürzungen, fehlendes Engagement der Hersteller oder fehlende Zeit von Bibliotheksmitarbeitern, um sich eingehend mit dem Markt für digitale Spiele zu beschäftigen, angegeben. Doch Neuerdings gibt es auch andere Beispiele wie die Gamelounge der zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Der Vater der Videospiele wird 90 – Herzlichen Glückwunsch Ralph Baer!

Der Pionier aller Videospiele und Träger der National Medal of Technology, Ralph Baer, feiert seinen 90. Geburtstag. Mitte der 1960er Jahre entwickelte er die erste Videospielkonsole Home TV Games und bekam dafür 8 Jahre später das erste Videospielepatent weltweit. In den 1970ern wurde diese von Magnavox lizensiert und ab 1972 unter dem Namen Odyssey als erste Konsole für den Heimgebrauch vertrieben. Die spannende Geschichte des in Deutschland geborenen Entwicklers hat IGN nun in einem sehr schönen Special aufgearbeitet.

Das Videoportrait zum Artikel finden Sie hier: http://vimeo.com/37870722

Prototypen

Neben der Technik, Grafik und dem Inhalt steht die Steuerung bei vielen Computer- und Videospielen im Zentrum der Gamesentwicklung. Gerade in den vergangenen Jahren ist viel über alternative Eingabemethoden nachgedacht und geforscht worden. Die wohl populärsten Neuerscheinungen waren die Wiimote, die PS Move und Microsofts Kinect. Doch auch die allseits beliebten Gamecontroller (auch Gamepad) werden stetig verbessert. An der University of Utha wurde nun ein Prototyp vorgestellt, der dem klassischen Controller eine neue Dimension verleiht: fühlen. Über so genannte „tractor“ auf der Oberseite der Control-Sticks werden bestimmte Bewegungseffekte auf die Haut übertragen. Die radiergummiartige Oberfläche zieht die dünne Haut am Daumen in eine Richtung, was bestimmte Effekte simuliert und somit das Fühlen von Ereignissen möglich macht. Im Grunde genommen ein Rumble Pack 2.0. Wie genau das funktioniert, wird in diesem Video erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=VlIV_h-d03E

Spielspaß erfühlen

Was macht eigentlich den Spielspaß von Computer- und Videospielen aus und wie viel Einfluss hat dieses nicht quantifizierbare Element auf die Bewertung von Videospielen? Bei Wii, PSMove, Kinect, Smartphones und Tablets scheint allein die Bedienung ohne wirklichen Spielinhalt bereits Spielspaß auslösen zu können. Bei anderen Spielgattungen kommt es vor allem darauf an, dass die Steuerung dem Spielspaß nicht im Wege steht. Wie lässt sich Spaß demnach generieren und qualifizieren? Im Making Games Essay versucht  Christian Schmidt zu erklären warum wir bei so unterschiedlichsten Spielen zum Ergebnis kommen: „Das hat Spaß gemacht.“

n der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder ü

n der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Games gehören in die Bibliotheken

Unter dem Titel Games gehören in die Bibliotheken hat Achim Fehrenbach von Zeit Online einen äußerst lesenswerten Artikel zum Thema Computer- und Videospiele in unserer Gesellschaft geschrieben. Denn obwohl Games seit 2008 offiziell als Kulturgut anerkannt sind, findet man sie nur selten in Kultureinrichtungen und in Bibliotheken. Als Gründe werden Mittelkürzungen, fehlendes Engagement der Hersteller oder fehlende Zeit von Bibliotheksmitarbeitern, um sich eingehend mit dem Markt für digitale Spiele zu beschäftigen, angegeben. Doch Neuerdings gibt es auch andere Beispiele wie die Gamelounge der zentral- und Landesbibliothek Berlin.

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Games gehören in die Bibliotheken

Unter dem Titel Games gehören in die Bibliotheken hat Achim Fehrenbach von Zeit Online einen äußerst lesenswerten Artikel zum Thema Computer- und Videospiele in unserer Gesellschaft geschrieben. Denn obwohl Games seit 2008 offiziell als Kulturgut anerkannt sind, findet man sie nur selten in Kultureinrichtungen und in Bibliotheken. Als Gründe werden Mittelkürzungen, fehlendes Engagement der Hersteller oder fehlende Zeit von Bibliotheksmitarbeitern, um sich eingehend mit dem Markt für digitale Spiele zu beschäftigen, angegeben. Doch Neuerdings gibt es auch andere Beispiele wie die Gamelounge der zentral- und Landesbibliothek Berlin.




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