In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2012

Lesenswert # 24: Real-Life Videospiele

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Urban Pinball

In der Zeit vom 8. – 11. Dezember fand im französischen Lyon das Fête des Lumière(Lichterfest) statt.

Diese Stadt, mit ihren zahlreichen Anhöhen und mit den markanten historischen Stadtvierteln am Ufer der stürmischen Rhone, bildet ein traumhaftes Dekor für das Fest. Für diese 13. Ausgabe des Fête des Lumières verwandeln sich die Bauwerke, die Flüsse und die Hügel in einen riesigen künstlerischen Schaffensort für Beleuchtungstechniker, Architekten, Bildhauer und Videoregisseure, die aufgrund der Kreativität ihrer Projekte ausgewählt wurden. (Quelle: France.fr)

Eines dieser Projekte trug den Titel Urban Pinball. Mittels sogenannter Mapping-Technologie wurde die Spielfläche eines Flippers auf die Fassade eines Gebäudes projiziert. Besucher konnten Hand anlegen und mit der Installation interagieren, sprich: flippern.

Videospiel-Persiflage

Die australische Band Hey Geronimo persifliert im Video zu ihrem aktuellen Song „Why Don’t We Do Something?“ diverse bekannte iPhone-Spiele. Mit dabei sind unter anderem Angry Birds, Cut the Rope und Plants vs. Zombies.

In diesem Zusammenhang sollte auch Rémi Gaillard erwähnt werden, dessen Videos

auf YouTube bereits über 800 Millionen Mal aufgerufen wurden und Kultstatus genießen. Der französische Comedian parodierte z.B. Mario Kart und Pac-Man.

Theater-Computerspiel

machina eX ist eine Gruppe junger Theater- Computerspiel- und Medienmacherinnen, die Technologie & Kultur zusammenbringen. Mit Hilfe von Mikroprozessoren, Lust an spannenden Geschichten, einem Haufen Theatererfahrung, Computerprogrammen und einer Menge Kabel und Stiften bauen sie theatrale Rauminstallationen, die alle Komponenten eines Computerspiels mit denen eines Theaterabends zusammenbringen.

Die Gruppe bezeichnet ihre Live-Performances als „ein medientheatrales Point’n Click Adventure in lebensechter Grafik“. Das Publikum wird zum Spieler, der Requisiten kombiniert, mit den Akteuren interagiert und somit aktiv die Geschichte vorantreibt. Auf der Webseite stehen zahlreiche

Videos zur Verfügung, in denen das Prinzip in Aktion betrachtet werden kann.

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