Lesenswert #19: Angry Birds, Computerspiel sorgt für Wirbel im TV, zur Lage der Spiele, Text-Adventures und der Charme japanischer Videospiele

16. Oktober 2011, Martin Lorber

In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Zur Lage der Spiele

Robert Glashüttner vom österreichischen Radiosender FM4 äußert sich in einem Artikel zur Lage der Spiele. Es geht um den typischen Computerspieler als liebgewonnenes Klischee, die Vielfalt von Videospielen, den Generationenkonflikt und plumper Berichterstattung des Boulevard.

Meet the man behind Angry Birds

Der Name “Jaakko Iisalo” genießt hierzulande kaum Popularität, obwohl der Finne mit “Angry Birds” das bis dato wohl populärste und erfolgreichste Mobile Game schuf. Das britische Magazin. Edge traf den Entwickler und Kopf der Firma Rovio zum Gespräch und liefert in dem Interview interessante Einblicke rund um den Schöpfer und sein Werk.

Decoding the Charm of Japanese Video Games

In einer mehrteiligen Artikel-Serie möchte Nippon.com den unverwechselbaren Charme japanischer Videospiele beleuchten. Der erste Teil ist eine Zeitreise in die Vergangenheit und befasst sich mit Hintergründen zu digitalen Urgesteinen wie z.B. Pac-Man, Space Invaders und Super Mario Bros.

20 Minuten Online – Aus Ernst mach Spiel

Der britische Fernsehsender ITV sorgte für jede Menge Diskussionsstoff, als In der Doku-Serie „Exposure“ ein Videoclip  untertitelt mit „IRA-Filmmaterial 1988“ präsentiert wurde. Der Clip sollte den Abschuss eines britischen Helikopters zeigen. Wie sich aber recht schnell herausstellte handelte es sich dabei um eine Spielszene aus dem Taktik-Shooter ARMA 2. Sowohl der Fernsehsender als auch der Hersteller des Spiels haben sich zu dieser Verwechslung geäußert.

Interactive Fiction Competition

Die ersten Heimcomputer in den 70er Jahren waren noch nicht in der Lage, Grafiken darzustellen. Das Genre der Text-Adventures (im englischen Sprachraum auch Interactive Fiction genannt) wurde also mehr oder weniger aus der Not heraus geboren, trotz technischer Einschränkungen den Benutzer mittels Interaktion doch spielerisch unterhalten zu können. Text-Adventures wie beispielsweise Zork erfreuten sich bis Mitte der 80er Jahre großer Beliebtheit, wurden dann jedoch im Zuge des Fortschritts mehr und mehr zur Seite und schließlich in den Hintergrund gedrängt. Auch wenn dieses inzwischen angestaubte Genre aus kommerzieller Sicht keine Rolle mehr spielt, gibt es nachwievor eingefleischte Fans, die für Nachschub sorgen. So brachte die seit 1995 regelmäßig stattfindende Interactive Fiction Competition auch dieses Jahr so manche Perle hervor, die für die mächtigste Grafikkarte der Welt konzipiert sind: das Gehirn.




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