Lesenswert #18: Geschichten und Musik in Spielen, Videospiel-Dokumentationen, ein Essay zu Gewalt und Computerspiele (Teile 2 bis 4), das Schwarze Auge und das ungewöhnliche Spielprinzip von Warco.

02. Oktober 2011, Martin Lorber

In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Die Stories in Computerspielen

Ein interessantes Interview mit der Game-Story-Autorin Margaret Robertson bietet die Webseite „thegap“. Gesprochen wurde über die Notwendigkeit und Eigenheiten von Geschichten in Computerspielen.  Mit „Geschichten in Videospielen: Vom Einzeiler zum Epos“ gibt es auch noch einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema  in unserem Blog.

The Art of Scoring – Die Musik in Spielen

Ebenso wie bei Filmen trägt auch in Spielen die musikalische Untermalung maßgeblich zur Atmosphäre bei. IGN greift das Thema in ihrem Feature The Art of Scoring auf und erläutert anhand von Beispielen aus Portal 2, BioShock und weiteren Spielen die verschiedenen Möglichkeiten, mit Hilfe der Musik das Empfinden des Konsumenten zu beeinflussen.

Videospiel-Dokumentationen: The big list of video game documentaries

PixelProspector führt eine umfangreiche und gut sortierte Liste mit Links zu Videospiel-Dokumentationen, die größtenteils frei auf YouTube verfügbar sind. Wer sich für die Geschichte der Videospielindustrie und Hintergrundinformationen zu Personen oder Spielen interessiert, findet hier eine umfangreiche Datenbank zum Stöbern.

Ein Essay zu Gewalt und Computerspiele (Teile 2 bis 4)

Nachdem wir bereits in der letzten Ausgabe von Lesenswert den ersten Teil von “Geschichte(n) und Debatte(n) von Medium und Zensur” von Telepolis-Autor und Medienwissenschaftler Stefan Höltgen vorgestellt haben, folgen jetzt die Teile 2 bis 4. Die Artikel  „Computerspiele-Verbot gestern und heute“, „Die “Killerspiele”-Debatte“ und „Normalisierung und Wiederholung“ liefern weitere Einblicke in eine Thematik, die seit Jahren sowohl in Politik als auch in den Medien hitzig diskutiert wird.

Das Schwarze Auge: Zu Deutsch für den Rest der Welt

Das hierzulande erfolgreiche Pen-&-Paper-Rollenspiel “Das Schwarze Auge”
und dessen digitale Nachfahren werden im Ausland eher als Randerscheinung wahrgenommen. Zeit Online-Autorin Nicole Lange führt in ihrem Artikel mögliche Gründe für das verhaltene Interesse außerhalb Deutschlands auf und bietet einen Einblick in die Zukunftspläne rund um das Rollenspiel-Universum.

Warco – Ein Egoshooter in dem auf andere Art geschossen wird

Einen eher ungewöhnlichen Weg geht das Entwicklerstudio Defiant Development mit ihrem Egoshooter Warco. Zwar findet man sich als Spieler in einem Kriegsschauplatz wieder aber anders als erwartet schießt man nicht mit einer Waffe, sondern mit einer Kamera und zwar Bilder. In dem Spiel schlüpft man in die Rolle eines Kriegsreporters und muss Berichte aus den Krisengebieten liefern ohne dabei erschossen zu werden. Obwohl man keine Waffe benutzt, wird man als Spieler dennoch mit moralischen Fragen konfrontiert, inwieweit die eigenen Handlungen (filmen einer sterbenden Person) ethisch noch vertretbar sind. Dazu haben sich auch die Redakteure von Gee einige Gedanken gemacht.




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