In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2011

Lesenswert #1: CDU über Videospiele, Game Over, USK und Grimme-Award

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In dem neuen Format „Lesenswert“ möchte ich ab sofort regelmäßig interessante und lesenswerte Beiträge, Artikel oder Meinungen vorstellen. Über Hinweise zu weiteren spannenden Links und Veröffentlichungen an mlorber@ea.com freue ich mich sehr.

CDU: Dorothee Bär über Videospiele

In der heutigen Ausgabe der FAS äußert sich die CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär zum Thema Computerspiele. Sie ist die Vorsitzende des CSU Netzrates. Ich zitiere aus dem Artikel:

„Man werde dem Internet nicht gerecht, ‘wenn wir es einseitig und vorrangig als Sicherheitsrisiko betrachten‘, sagte Frau Bär. So sei nicht jede Gewaltdarstellung in Computerspielen eine strafbare Gewaltverherrlichung. ‘Der Staat darf sich nicht zum Vormund der Bevölkerung in Geschmacksfragen machen‘, sagte die CSU-Politikerin. Die Offenheit gegenüber neuen technischen Entwicklungen sei immer ‘ein Markenzeichen der CSU“ gewesen.‘“

Buchrezension: Rudolf Hänsel, „Game Over!“

Bastian Birke schreibt in seinem Blog eine Buchrezension über das im November erschienene Werk von Rudolf Hänsel. Er zieht dabei folgendes Fazit:

„Das Buch ist ein Fanartikel für all jene, die sich schon immer mehr Zucht und Ordnung, Verbote und Gängelei gewünscht haben. Für alle anderen ist der Nutzen fraglich – unabhängig von der Meinung zum Thema.

„Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat“

Auf spiegel.de gab es ein interessantes Interview mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer und dem Medienpädagogen Stefan Aufenanger. Das komplette Interview ist sehr lesenswert – der Pädagoge Aufenanger sagt dort unter anderem folgendes über die Alterskontrollen in Deutschland:

„Ich bin […] der Meinung, dass die deutsche Jugendmedienschutzregelung, die im internationalen Vergleich als scharf angesehen wird, ausreicht. Die Selbstkontrolle über USK und FSK funktioniert im Großen und Ganzen. Ich bin gegen eine Überkontrolle.“

Game One für den Grimme-Preis nominiert

Die TV-Sendung Game One ist für den Grimme-Preis nominiert. Diese Nominierung zeigt, dass das Thema Videospiele in der Gesellschaft zunehmend akzeptiert wird. Ich gratuliere dem Team zu der Nominierung!

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