In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 09. September 2015

Killerspieldebatte und ein fragwürdiges Leitmedium. Lesenswert #103

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In der Rubrik „Lesenswert“ möchte ich Ihnen auch heute wieder spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vorstellen. Wie immer freue ich mich über alle Hinweise zu weiteren Links und Veröffentlichungen per E-Mail oder über die Kommentarfunktion.

Killerspieldebatte?

Killerspiele? Das war einmal. Während der unsachlich und populistisch geführten Debatte um „Killerspiele“ zeigten viele eine grobe Unkenntnis, was Computer- und Videospiele angeht. Das hat sich glücklicherweise geändert, wie Markus Böhm von Spiegel Online darlegt. Ein Artikel, den ich mit viel Freude und auch ein wenig Genugtuung las. Gemeinsam mit vielen Anderen, haben wir die Diskussion um das Thema Computerspiele versachlicht. Wer sich noch einmal einlesen möchte, welch „Perlen“ die Killerspieldebatte hervorbrachte, kann dies hier. Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) entlarvte regelmäßig unsachliche und falsche Argumente und Berichte. Und hier ein kurzer Einblick, in das, was wir bei EA unternommen hatten: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69628959.html.

Spiele wie die Battlefield-Reihe wurden früher gerne als Killerspiele bezeichnet. Die "Killerspieldebatte" hat sich inzwischen glücklicherweise versachlicht.
Spiele wie die Battlefield-Reihe wurden früher gerne als Killerspiele bezeichnet. Die „Killerspieldebatte“ hat sich inzwischen glücklicherweise versachlicht.

Leitmedium ohne Leitfunktion?

Christian Huberts kritisiert auf Zeit Online, dass Computerspiele ihr Potential als Leitmedium nicht voll entfalten. Sein Fazit: „Damit digitale Spiele zum Leitmedium des 21. Jahrhunderts werden, müssen sie zunächst das 20. Jahrhundert hinter sich lassen.“

Computerspiele und Filme

Computerspiele und Filme: Eine Verbindung, die in der Vergangenheit nicht immer funktionierte. Focus Online zeigt auf, wo es klappt und gibt eine positive Prognose für die Zukunft.

Studiengang „Games Engineering“

Wenn ein Computerspiel entsteht, ist nicht nur Kreativität, sondern auch technische Finesse gefragt. Die technischen Aspekte der Spieleentwicklung stellt der Studiengang „Informatik: Games Engineering“ an der Technischen Universität München (TUM) in den Vordergrund.

Spielen auf Rezept

Welt Online zeigt die Potentiale von Serious Games im Bereich der gesundheitlichen Therapie. Leider fehlt es noch an festgelegten Standards zur Qualitätssicherung.

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