In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2017

Gaming für den Frieden, die deutsche Gamesbranche und spielbare Hörbücher: Lesenswert #136

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Gunnar Lott über Retrogames und Medienkompetenz

Bei Podcampus erläutert Gunnar Lott den Begriff Retrogames und spricht darüber, warum kuratierte Ausstellungen über Videospiele besonders sinnvoll und wichtig sind.

Spieler könnten nächsten Exoplaneten entdecken

Andrew Griffin berichtet für Independent, dass Spieler von Eve Online zu den nächsten großen Entdeckungen im Weltall beitragen könnten. Das Projekt wird gemeinschaftlich von dem Eve Online Entwickler CCP Games, der Universität Reykjavik und der Universität Genf organisiert.

Reportage zur Situation der deutschen Gamesbranche

André Peschke veröffentlicht bei The Pod eine Audio-Reportage rund um die Situation von Spieleentwicklern in Deutschland. Er widmet sich insbesondere der Frage, warum die Produktion von AAA-Spielen hierzulande scheinbar ausgestorben zu sein scheint. Liegt es an unzureichenden Fördersystemen?

Spielen in düsteren Zeiten

Spieleentwickler Paul Kilduff-Taylor zeichnet in seinem Artikel bei medium.com zunächst ein düsteres Bild: Die Arbeit von Spieleentwicklern würde die Welt von Problemen ablenken, die dringend einer Lösung bedürfen. Dementsprechend würde auch nichts “wertvolles” produziert werden. Letztendlich kommt Kilduff-Taylor doch zu dem tröstenden Schluss, dass Spiele auch in Zeiten allzu realer Krisen ihre Berechtigung, wenn nicht sogar Anteil an einer Wende hin zum Besseren, haben können.

Was bedeutet Immersion bezogen auf Videospiele?

Ferdinand Müller stellt in einem ausführlichen Artikel bei Videospielgeschichten.de verschiedene Möglichkeiten der Definition des Begriffs “Immersion” vor und welch unterschiedliche Vorstellungen bestehen, wenn von “immersiven Spielen” geredet wird.

UNESCO: Games als Instrumente der Friedenssicherung

Alex Wawro schreibt in einem Artikel bei Gamasutra darüber, warum Spiele für die UNESCO ein Kernelement bei der Friedenssicherung darstellen.

Lesen statt Kämpfen? Ist Story wichtiger als Gameplay?

Peter Batghe erörtert für PC Games am Beispiel Torment: Tides of Numenera die Frage, ob narrative Elemente in Spielen wichtiger sind als das Gameplay.

Warum scheitern Filmumsetzungen?

Nathan Ditum bespricht für glixel, warum Filmumsetzungen von Videospielen so oft scheitern und gibt Tipps, wie sich das in Zukunft vermeiden ließe.

GTA – Kurzfilm feierte Premiere auf der Berlinale

Josie Thaddeus-Johns berichtet für Motherboard über einen GTA V – Kurzfilm, der während der Internationalen Filmfestspiele Berlin Premiere feiern durfte. Spannend: Es handelt sich um einen Machinima-Film – er wurde also mit Hilfe der Spiel-Engine inszeniert.

20 Jahre N64

Der Nintendo 64 wurde vor kurzem 20 Jahre alt. Die GIGA-Redakteure kramen dazu in ihrer Erinnerung an die Kultkonsole.

Gibt es ein Gaming-Äquivalent zum Nokia 3310?

Die Neuauflage des Kulthandys Nokia 3310 war dieses Jahr das Highlight des Mobile World Congress in Barcelona. Keith Stuart fragt sich für den Guardian, ob es im Gaming-Sektor auch Produkte gibt, die ihren eigenen technischen Höhepunkt überlebt haben. Sein Fazit ist spannend, insbesondere da uns heute einfach eine Vielzahl an anderen Produkten, Apps und Neuigkeiten davon abhält, uns nur mit einem Produkt über längere Zeit zu beschäftigen.

USK: Die Zahl klassischer Prüfvorgänge nimmt ab

Gegenüber dem Jahr 2009 hat sich die Zahl der USK-geprüften PC- und Konsolenspiele im letzten Jahr fast halbiert. Gameswirtschaft berichtet über die Jahresstatistik der USK 2016 und beantwortet die Frage, warum dies so ist.

Konsequenzen spüren

Joe Donnelly erklärt für den PC Gamer, warum er Spiele liebt, die seine virtuellen “kriminellen” Taten wie Diebstahl, Mord und andere Gesetzesübertretungen auch bestrafen.

Spieldesign-Sünden

Joe Donnelly und Tom Senior stellen bei PC Gamer ihre Liste der für sie persönlich schlimmsten Gamedesign-Sünden vor.

Spielbare Hörbücher – Die Zukunft des Text-Adventures?

Entwicklerlegende Bob Bates (u.a. Sherlock: The Riddle of the Crown Jewels, Eric the Unready) arbeitet seit den 90er Jahren zum ersten Mal wieder an einem Text-Adventure. Spannend dabei ist die Frage, den der Artikel von Colin Campbell bei Polygon aufwirft: Können spielbare Hörbücher das Genre der Text-Adventures vor dem Aussterben retten?

Spielerische Medizin

Ira Zahorsky zeigt bei eGovernment Computing auf, wie Games in der medizinischen Ausbildung eingesetzt werden.

Polybius – Die urbane Arcade-Legende

Rainer Sigl empfiehlt bei piqd einen Artikel von Natalie Zarrelli bei Atlas Obscura über den Mythos des Arcadespiels „Polybius“aus dem Jahr 1981.

Virtuelle Ökonomie und In-Game-Arbeitsmarkt

Der Journalist Julian Dibbell und der Unternehmer Marcus Eikenberry, der seine Karriere mit dem »Real Money Trade« gestartet hat, sprechen bei WIRED über Ökonomie in Videospielen, eine komplizierte Rechtslage zum virtuellen Besitz und das Potential eines In-Game-Arbeitsmarkts.

Spielen gegen Agoraphobie

Jack Yarwood leidet selbst unter Agoraphobie. Bei dieser Angststörung können Angstzustände beispielsweise durch weite, öffentliche Plätze und Menschenansammlungen ausgelöst werden. Er beschreibt in einem lesenswerten Artikel bei Polygon, wie wie Computerspiele den Prozess der Heilung effektiv unterstützen können.

Steuerliche Kulturförderung

“Es wird höchste Zeit.” Felix Falk, Geschäftsführer des BIU –Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, fordert in einem Gastbeitrag in Politik & Kultur (02/2017) den Bund dazu auf, unter Beweis zu stellen, dass er erkannt hat, welchen Stellenwert Games in unserer heutigen Gesellschaft einnehmen und dementsprechend auch eine politische Verantwortung besteht. Dazu gehört ein Ausbau der Förderung von Games und anderen audiovisuellen Medien.

Studie: Gewalt in Spielen vermindert nicht die Empathie

Lennart Mühlenmeier stellt bei netzpolitik.org eine Vergleichsstudie der Medizinischen Hochschule Hannover vor. Das Ergebnis: Die Gruppe, welche regelmäßig Gewaltspiele spielt, ist genauso empathisch wie Menschen aus einer Gruppe, die keine solchen Spiele spielt.

Immer noch ein Hype? .io-Games

Markus Böhm erklärt bei Spiegel Online den Hype um sogenannte .io-Games.

Sex in Videospielen: Die 1980er

Gamona zeigt eine Bildergalerie rund um die Darstellung von Sex in Videospielen in den 1980er Jahren.

e-Sport: Termine

Darius Matuschak zeigt bei Gamona, welche eSport-Turniere und Events wann, wo, wie mit wem stattfinden und um wie viel Geld es dabei geht.

Der Reiz von Zelda

Stephan Freundorfer erklärt bei Spiegel Online, warum die Spielereihe Zelda so beliebt ist.

 

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