In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 05. Mai 2017

Frauen in der Gamesbranche, Games als Geschichtsvermittler und Citizen Science: Lesenswert #140

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Spannende Perspektiven für Frauen in der Gamesbranche

Drei Frauen aus der Gamesbranche erzählen für den BIU über ihre Karriere und spannende Perspektiven in der Videospielindustrie. Mein Interview mit Sigurlína Ingvarsdottir von EA zu dem Thema ist hier nachzulesen.

Games als Geschichtsvermittler

Holly Nielsen zeigt für den Guardian auf, welche Chancen Spiele Historikern bieten.

Citizen Sciene

Gamer können mit dem Spiel Mozak zur Neurowissenschaft sowie zur Weiterentwicklung einer Erkennungssoftware beitragen. Nick Wingfield zeigt für die New York Times wie das funktioniert.

Holocaust: Erinnerungskultur im Spiel?

Felix Zimmermann setzt sich auf Seite 11 der Zeitung Politik & Kultur (Nr. 3/17) mit der Frage auseinander, ob es eine Bereicherung der Erinnerungskultur oder eine gefährliche Verharmlosung darstellt, wenn der Holocaust in Spielen „erfahrbar“ gemacht wird.

Deutscher Computerspielpreis 2017

Der Deutsche Computerspielpreis war wie an dieser Stelle berichtet auch 2017 ein voller Erfolg und ein toller Abend. Petra Fröhlich macht bei Games Wirtschaft fünf Vorschläge, wie das Regelwerk weiterentwickelt werden könnte. “Shadow Tactics – Blades of the Shogun“ sollte in der Kategorie “Bestes Gamedesign” gewinnen, die Entwickler nahmen den Preis jedoch nicht an. Wolfgang Walk schildert auf seinem Blog “Der Blindband” seine Sicht auf den Vorfall.

Virtual Reality gegen Abhängigkeit

Jo Marchant zeigt bei quartz wie VR gegen Medikamentenabhängigkeit helfen könnte.

Warum spielen wir?

Fabian Fischer, selbst Game-Designer, zeigt bei Zockwork Orange warum ein Blick über den Tellerrand auf das weite Feld der Psychologie enorm hilfreich für Game-Designer sein kann. Doch auch der Hobbyspieler wird angeregt, sich Gedanken über die eigene und die generelle Motivation zum Spielen zu machen.

Zocken für die Gesundheit

Dimity Halley schreibt für GamePro über Videospiele, die von Ärzten als Therapiemittel bei Senioren getestet werden.

Steile These

Ian Bogost stellt im Atlantic die These auf, dass Spiele ohne Story besser seien. Sonja Wild weist bei piqd auf die besonders lesenswerte Replik auf Bogost von Austin Walker für waypoint hin: Vor allem sei das Geschichtenerzählen eine zutiefst menschliche Eigenheit, die naturgemäß auch in Videospielen ihren Platz hat.

War früher wirklich alles besser?

Diese Frage stellen sich Stephan Petersen, Sascha Lohmüller und Benedikt Plass-Fleßenkämper für die PC Games und zeigen auf, warum Spiele früher nicht unbedingt besser, aber durchaus anders waren.

Der “Prinzessin-Leia-Moment”

Peter Steinlechner berichtet für Golem über den auf der Quo Vadis von Don Daglow getätigten Zukunftsausblick für die Spielebranche. So seien unter anderem Konsolen in fünf Jahren nicht mehr wichtig. Mit Don Daglow führte ich auch schon ein Interview über aktuelle Entwicklungen in der Gamesbranche.

Ungewöhnlicher Wahlkampf

Christopher Schulz berichtet bei PC Games über eine Maßnahme des südkoreanischen Präsidentschaftskandidat Moon Jae-in, der zwei Karten zwei Karten für StarCraft: Brood War entwickelte und veröffentlichte, um auch bei jungen Wählern gut anzukommen.

Spiele sollen unterhalten

Dunja Haylali interviewt im ZDF Morgenmazin Peter Smits von PietSmiet. Mein Interview mit ihm findet sich hier.

Spielewelten ausprobieren

Im Rahmen der International Games Week in Berlin beantworteten die Geschäftsführer des Computerspielemuseums und der Stiftung Digitale Spielekultur, Andreas Lange und Peter Fragen von media.net berlinbrandenburg. Mein Interview mit Andreas Lange findet sich hier.

So hat sich die Spielebranche verändert

Petra Fröhlich zeigt bei Games Wirtschaft auf, wie sich die Spielebranche 15 Jahre nach Erfurt verändert hat.

Geschichten erzählen durch Architektur

Thomas McMullan schreibt bei alphr darüber, wie Spiele durch Architektur Geschichten erzählen.

Sucht: Computerspiele und Gartenarbeit

Christian Huberts empfiehlt bei piqd einen Artikel von Jordan Erica Webber im Guardian, der auf Psychologen eingeht, die unter anderem der Ansicht sind, dass Games nicht süchtiger machen als etwa Gartenarbeit oder jedes andere entspannende Hobby.

Pimania: Schatzsuche in der realen Welt

Sonja Wild stellt bei piqd einen Artikel von Alan Bilton für The Conversation vor, in dem es um Pimania, ein Spiel für den Sinclair ZX Spectrum, geht, dass eines der ersten, wenn nicht sogar das erste Beispiel für ein Spiel, das mit einer Schatzsuche in der realen Welt verbunden war.

Leiden und Bluten

Christian Huberts kuratiert bei piqd einen Artikel von Zach Budgor für Real Life Mag, über das Spiel Den vänstra handens stig, in dem für das Game Over  Blut gelassen und Leid gegen Leid eingetauscht werden muss.

Informatikunterricht: Kinderleicht Apps programmieren

Susan Djahangard schreibt bei Spiegel Online über ein Hamburger Startup, das kostenloses Lehrmaterial für den Informatikunterricht entwickelt hat und so wie eine Graswurzelbewegung den Unterricht modernisieren will.

Wie entsteht ein Spiel?

Am Beispiel von Horizon Zero Dawn zeigt der niederländische öffentlich-rechtliche Sender VPRO die Entwicklung eines Videospiels.

In-Game-Fotografie

Erik Kroes ist Visual Artist, Creative Coder und Fotograf und experimentiert in Ausübung seiner Kunst leidenschaftlich mit verschiedenen Techniken. Auf PhotDev gibt er eine übersichtliche Einführung in das Thema In-Game-Photography, über das ich an dieser Stelle auch schon berichtet habe.

Cybermobbing

Caspar von Au berichtet für die Süddeutsche über den Fall des 17-jährigen Adam Bahriz, der im  Im Online-Shooter „Counter-Strike: Global Offensive“ von seinen Mitspielern gemobbt wurde. Im Nachhinein erfuhr er große Solidarität und konnte sich selbst einen Traum erfüllen.

Die besten Adventures

Richard Cobbett, James Davenport und Tyler Wilde stellen für PC Gamer die besten Adventures aller Zeiten vor.

Wortlose Angst

Matthias Kreienbrink schreibt für die Zeit über Horrorspiele und beantwortet die Frage, wovor wir uns eigentlich fürchten.

Lara im Browser

GamingGadgets berichtet über die Möglichkeit, das Original “Tomb Raider” im Browser zu spielen.

Die Amiga-Story

Die Dokumentation “Die Amiga-Story” zeigt nicht nur US-amerikanische Videospiele-Geschichte, sondern auch einen entscheidenden Teil der Geschichte der Digitalisierung. Sie ist in der ZDF Mediathek verfügbar.

Kleinanzeigen-Krieg

Hate und Abzocke: Bei Gamona werden die kuriosesten Kleinanzeigen aus den 80er Jahren vorgestellt.

Fußballprofis: Schneller durch Gaming

Dirk Peitz interviewt für WIRED den Sportpsychologen der TSG Hoffenheim. Er lässt deren Spieler unter anderem Games zocken und erklärt ausführlich warum.

Joystick-Nostalgie

Andre Eymann stellt bei Videospielgeschichten.de die in den 1980er Jahren erschienene Spielezeitschrift Joystick vor und zeigt auf, warum sich der heutige Spielejournalismus an ihr orientieren könnte.

Essen und Videospiele

Henriette Westphal berichtet für die Kölnische Rundschau über “Flynn’s Arcade”, ein Restaurant in Köln, bei dem man sich die Wartezeit auf das Essen mit Videospielen versüßen kann.

FaceApp mit Videospiel-Charakteren

FaceApp ist momentan in aller Munde. Lisa Fleischer hat für GIGA Protagonisten aus Videospielen “verunstaltet”.

Gaming: Die besten Erfindungen aus Deutschland

Alexander Gehlsdorf stellt für GIGA eine Reihe an Erfindungen und Errungenschaften der Gaming-Welt vor, die in Deutschland entstanden sind.

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