In der Rubrik „Lesenswert“ stelle ich regelmäßig spannende Beiträge, Artikel und Meinungen zum Thema „Spielkultur in Deutschland“ vor.
veröffentlicht von Martin Lorber am 09. September 2016

Barrierefreies Gaming, Kunst und Games, Spieledetektive – Lesenswert #125

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Game Detectives: Wie Geheimnisse in Videospielen aufgedeckt werden

Auf der Plattform Reddit gibt es ein Subreddit namens “Game Detectives”, in welchem über 14.000 Mitglieder in Spielen nach Geheimnissen suchen. Mehr dazu erfährt man von Dennis Kogel auf Spiegel Online.

Die 50 besten Spiele aller Zeiten

Journalisten der Time veröffentlichen eine Bestenliste der 50 ihrer Meinung nach großartigsten Spiele aller Zeiten. PC Gamer macht mit und liefert eine eigene Liste von 100 Spielen. Wie immer bieten sie einiges an Stoff zur Diskussion.

Städte der Zukunft in Games

Der Guardian präsentiert Artworks der Illustratoren von Square Enix, die Weltstädte wie Rio de Janeiro, Paris, London oder Berlin in einer dystopischen Zukunft zeigen.

Eintauchen in die digitale Welt

In der Gesprächsreihe nacht:sicht des Bayerischen Rundfunks war ich zum Thema “Digitale Spielsucht” zu Gast. Das Video findet sich in der BR-Mediathek.

Barrierefreies Gaming – Mit Behinderung spielen

Ann-Kathrin Kuhls schreibt für Gamestar einen äußerst interessanten Artikel über Gaming mit Behinderung. Fazit: Die Community muss sich zu oft selbst mit kreativen Ideen und Erfindungen helfen, obwohl schon kleine Anpassungen oft für große Verbesserungen sorgen könnten.

Spiele gehören ins Museum

Paola Antonelli ist als leitende Kuratorin des Museum of Modern Art in New York zu einer der wichtigsten Frauen der Kunstwelt aufgestiegen. Im Interview mit Angela Gruber spricht sie auf Spiegel Online über gutes Design, Gadgets und ihre Liebe zu Computerspielen, die sich ihrer Meinung nach um Ästhetik, Raum, Zeit – und das eigene Verhalten drehen. Hier sei auch der Hinweis auf meine Artikel zu Computerspielen in Museen und zur Archivierung digitaler Spiele erlaubt.

Indiegames in Japan

Daniel Ziegener bespricht für Superlevel die Dokumentation Branching Paths und wirft so einen Blick auf die japanische Indiegame-Szene.

LGBT in Videospielen

Alexis Dalbey schreibt für Killscreen über die Zukunft von Romanzen in Spielen. Lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen werden laut dem Artikel in Zukunft eine noch viel größere Rolle in den Plots von Computerspielen einnehmen.

Kunstvolles Fallen

Unter dem Pseudonym Domino King baut ein 19jähriger Amerikaner Szenen, Charaktere, Logos und Items aus Computerspielen mit Hilfe von tausenden von Dominosteinen nach. Auf seinem Youtube-Kanal wird deren kunstvolles Fallen dokumentiert. Hier ein schönes Beispiel zum Indie-Rollenspiel Undertale:

https://youtu.be/K0ZM5kYuTic

Wissenschaftliches Crowdsourcing im Videospiel

Spieler von EVE Online helfen Wissenschaftlern bei der Klassifizierung von Proteinen. Achim Fehrenbach schreibt für WIRED über das Projekt und erklärt welchen Nutzen diese Herangehensweise haben kann.

Das Leben nach #Gamergate

Zoë Quinn spricht mit VICE Gaming über ihr Leben nach der hasserfüllten Kampagne gegen sie. Da die damaligen Vorwürfe hier nicht wiederholt werden sollen, bleibt nur der Hinweis darauf, dass Wut und Hass in der digitalen Spielkultur nichts zu suchen haben! Es sind nur Spiele!

Einfach mal chillen

Markus Böhm erklärt auf Spiegel Online, warum er in Videospielen selten Lust auf Action hat, sondern lieber die schöne Umgebung genießt und herumwandert.

Spiel ist Kunst – und umgekehrt

Ryan Smith bespricht für den Chicago Reader die Werke von William Chyr, der zum Beispiel das Spiel Manifold Garden nicht nur auf Gaming Conventions präsentiert, sondern auch auf Kunstausstellungen.

Zeit: Der schrecklichste Feind in Videospielen

Heather Alexandra erklärt bei Kotaku, warum Zeit der schlimmste Feind in Computerspielen für sie ist. Dabei geht es nicht nur um Zeitdruck, sondern auch um perfektes Timing.

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