veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2014

#cnight in Berlin

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In Form der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung einen Plan erarbeitet, mit dem sie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Transformationsprozess absichern und die digitale Teilhabe der Bürger voranbringen möchte. Um diese zu diskutieren hat die CDU, das cnetz und die MIT am 05.11. zur ersten #cnight nach Berlin eingeladen. Hier konnten Politik, Fachleute, Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation sprechen. Auch ich hatte die Ehre teilzunehmen.

Vorab: Die Veranstaltung zeigte ziemlich beeindruckend, dass das Thema „Digitale Agenda“ bei der CDU wohl ganz oben auf der Tagesordnung steht. Immerhin war die Bundeskanzlerin gleich mit drei ihrer Minister dabei: dem Innenminister Thomas de Maizière, dem Minister für digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt und dem Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier. Mit ihnen diskutierten eine ganze Reihe von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, unter anderem Oliver Samwer von Rocket Internet, Eduard Sailer, der Geschäftsführer Technik bei Miele, Lena-Sophie Müller, die Geschäftsführerin der Initiative D21 und Heinz-Peter Meidinger vom Deutschen Philologenverband.

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU und Jens Kosche, Geschäftsführer von EA Deutschland, bei einer Partie FIFA 15 auf der #cnight
Peter Tauber, Generalsekretär der CDU und Jens Kosche, Geschäftsführer von EA Deutschland, bei einer Partie FIFA 15 auf der #cnight

Dementsprechend glücklich waren die Organisatoren, Peter Tauber (Generalsekretär der CDU), MdB Thomas Jarzombek und Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow von der Uni Paderborn und Vorstand des Vereins cnetz, sowie Carsten Linnemann, dem Bundesvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung. Die ersten drei genannten sind ja bekannt dafür, dass sie sich persönlich und beruflich für das Thema Gaming interessieren. Sicherlich ein Grund, dass wir als EA eingeladen wurden, uns dort zu präsentieren.

Wie das bei solchen Veranstaltungen so ist, konkrete Ankündigungen gab es keine, aber das sich die politische Prominenz sich dermaßen intensiv mit dem Thema digitale Agenda beschäftigt, ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.

Was Angela Merkel gesagt hat, kann man hier sehen. Insgesamt standen eher grundsätzliche Themen wie Netzausbau, Fachkräftemangel, Unterstützung von Startups, Cyberkriminalität, Bürokratieabbau und Datenschutz im Vordergrund. Aber auch das Thema Gaming wurde auf dem Podium diskutiert. Der Chef des ehrwürdigen Philologenverband Heinz-Peter Meidinger bestätigte, dass man sich beispielsweise anlässlich der gamescom positiv zum Thema digitale Spiele geäußert habe und dass man die Chancen von Computerspielen im Unterricht sehe: „Die Grundsatzdiskussionen, die wir vor zehn Jahren geführt haben, was bringen Computer im Unterricht und welche Effekte hat das, die sind vorbei, die Chancen und Möglichkeiten digitaler Bildung sind unbestritten … das Ende des Kreidezeitalters an den Schulen ist eingeläutet“, so sein Fazit. Bundesminister Dobrindt merkte an, dass die aktuelle Trendwende weg vom Eigentum, hin zu Nutzung nicht den Ausstieg der Marktwirtschaft bedeutet. Hier müsse man neue, clevere Ideen und Konzepte fördern, die für Wirtschaft und Kunden attraktiv sind. Eine Entwicklung, die auch die Gamesbranche in den nächsten Jahren sicherlich beschäftigen wird.

Wie es bei solchen Veranstaltungen so ist, konkrete Ankündigungen gab es keine, aber das sich die politische Prominenz dermaßen intensiv mit dem Thema digitale Agenda beschäftigt, ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.

Bei dem anschließenden Get-Together hatten viele an unserem Gaming-Stand großen Spaß, wie man hier gut sehen kann. Und bevor jemand fragt…Leider konnte die angestrebte Partie FIFA15 mit der Bundeskanzlerin nicht stattfinden. Wahrscheinlich wollte sie mich nicht beschämen. :-)

Weitere Links zum Thema:

Spiegel Online mit einem Artikel zu dem Thema

Zusammenfassung der #cnight auf CDU.TV.

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