veröffentlicht von Martin Lorber am 07. Juli 2013

Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur konstituiert

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Die Ende 2011 offiziell gegründete Stiftung Digitale Spielekultur soll als eine zentrale Plattform für relevante Themen rund um digitale Spiele etabliert werden. Ihre Arbeit konzentriert sich zuvorderst auf vier Säulen der digitalen Spielkultur: Wirtschaft und Ausbildung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Forschung und Wissenschaft. Aus all diesen Bereichen sollen Projekte zu Kultur, Bildung, Ausbildung, Medienkompetenz, Jugendschutz und Games-Forschung, initiiert, gefördert und unterstützt werden. So will sie über die unterschiedlichen Facetten der digitalen Spielkultur aufklären und gesellschaftliche Diskussionen anstoßen. Ziel der Stiftung ist es die Akzeptanz und Relevanz von digitalen Spielen in der Gesellschaft zu steigern.

Die Idee der Stiftung Digitale Spielekultur geht auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages von 2007 zurück. Dieser regte an, wertvolle Computerspiele zu fördern und gleichzeitig Medienkompetenz zu stärken. Ein Ergebnis des Beschlusses – die Einrichtung des Deutschen Computerspielpreises 2009. Diesen Ball nahmen die Initiatoren der Stiftung,  der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die beiden Verbände BIU und G.A.M.E. dankbar auf.  Zum heutigen Zeitpunkt ist die Verleihung des Preises das größte Projekt der Stiftung. Weitere werden sicherlich folgen.

Richtig loslegen mit ihrer Arbeit konnte die Stiftung erst im Oktober 2012 mit dem Antritt von Peter Tscherne als Geschäftsführer. Da nun im Juni dieses Jahres ein hochkarätig besetzter Beirat zusammengesetzt wurde, steht einer erfolgreichen Arbeit nichts mehr im Weg. Vierzehn Institutionen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft sind hier vertreten.

Die Teilnehmer der konstituierenden Beiratssitzung der Stiftung Digitale Spielekultur am 06.06.2013
Die Teilnehmer der konstituierenden Beiratssitzung der Stiftung Digitale Spielekultur am 06.06.2013

Als Beiratsvorsitzende wurde Frau Monika Griefahn, ehemalige Umweltministerin Niedersachsens und medienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, gewählt. Als neutrale Institution in Sachen digitale Spiele eine gute Wahl.

Wir wollen als Beirat der Stiftung einen Fokus auf die Chancen und Potentiale der digitalen Spiele legen, aber auch die Risiken des Mediums nicht außer Acht lassen“, so die Beiratsvorsitzende Monika Griefahn. „Der Beirat ist mit Experten aus allen relevanten Bereichen besetzt. Gemeinsam wollen wir die Stiftung als die zentrale Anlaufstation für alle Themen und Projekte rund um digitale Spielekultur etablieren.

In Zukunft wird man sicherlich noch einiges von dieser interessanten Institution hören. Man darf gespannt sein, welche Projekte in Zukunft von ihr vorangebracht werden.

 

Weitere Links zum Thema:

Blog: Deutscher Computerspielpreis 2013: Und der Gewinner ist…das Medium Computerspiel

Blog: Wieder Killerspieldebatte bei Nominierungen zum deutschen Computerspielpreis

Blog: Deutscher Computerspielpreis 2011: Eindrücke von der Veranstaltung

Web: Website der Stiftung Digitale Spielekultur

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