veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2013

Studie zu Möglichkeiten und Grenzen des technischen Jugendmedienschutzes vorgestellt

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In den letzten Monaten und Jahren wurde eine ganze Reihe technischer Möglichkeiten erarbeitet, um Kinder und Jugendliche vor nicht altersgemäßen Inhalten in der digitalen Welt zu schützen. Verschiedene Jugendschutzprogramme, wie das von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) anerkannte JusProg, können schon jetzt das Risiko reduzieren, dass Kinder während ihrer Streifzüge durch das Internet auf ungeeignete Inhalte stoßen. Gängiger Konsens in der Diskussion: Solche Programme können und sollen nicht das alleinige Mittel zum Schutz der Jugend im Internet sein. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, ist die Förderung der Medienkompetenz bei Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten.

Diesen Ansatz verfolgt auch die Initiative „sicher online gehen – Kinderschutz im Internet“, die ich in einem Beitrag schon einmal vorgestellt habe. Nun wurde in Berlin im Rahmen der Initiative eine umfangreiche Studie zum technischen Jugendmedienschutz vorgestellt. Auf fast 400 Seiten fasst das federführende Fraunhofer Institut seine Erkenntnisse zu den Möglichkeiten und Grenzen des technischen Jugendmedienschutzes zusammen. Die sehr umfangreiche und ausführliche Studie zeigt, dass technischer Jugendmedienschutz durchaus möglich ist.

Dies bestärkt mich in meiner Meinung, dass technischer Jugendmedienschutz – vor allem in Form von Jugendschutzprogrammen, wie JusProg – ein wichtiger Teil des Jugendschutzes ist. Als flankierende Maßnahme bei der Stärkung von Medienkompetenz wird somit ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Eltern geleistet.

Wer sich für die Studie in ihrer vollen Länge interessiert kann diese auf der Website der Initiative „Sicher online gehen“ einsehen oder downloaden. Link: http://sicher-online-gehen.de/c/document_library/get_file?uuid=e6282838-4b0c-42a9-8823-31b98139671c&groupId=72766

Weitere Links zum Thema:

Blog: KJM erkennt erstmals zwei Jugendschutzprogramme an

Blog: Computerspiele: Eltern sollten Interesse zeigen und Regeln aufstellen

Blog: Initiative „sicher online gehen“ – Kinderschutz im Internet“

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