veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2014

Staatsministerin für Kultur und Medien trifft Gamesbranche

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Monika Grütters als neue Staatsministerin für Kultur und Medien, haben Akteure aus dem Bereich digitale Spiele und Frau Grütters versucht einen gemeinsamen Termin zu finden, um sich zu kulturpolitischen Aspekten der Computerspielewirtschaft auszutauschen. Da es erfahrungsgemäß immer schwierig ist, die Terminlage vieler Beteiligter abzustimmen, ist es umso erfreulicher, dass nicht zuletzt dank des Deutschen Kulturrats Ende Oktober endlich ein gemeinsamer Termin gefunden werden konnte.

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Fotograf Christof Rieken
Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Fotograf Christof Rieken

Teilnehmer des Gesprächs waren, Prof. Dr. Malte Behrmann (BBW Hochschule), Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier), Felix Falk (Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)), Arne Gels (Zone 2 Connect), Khaled Helioui (Bigpoint), Dr. Maximilian Schenk (BIU) und Torsten Unger (GAME). Ziel des Gesprächs war es, auszutarieren, wie die Erfolgsgeschichte von digitalen Spielen als tragende Säule der Medienwirtschaft fortgesetzt werden kann und wie die Politik die kulturelle Bedeutung und die kulturellen Chancen digitaler Spiele unterstützen kann.

Allen Teilnehmern ging es um einen offenen Meinungsaustausch zu kulturpolitischen Aspekten der Computerspielewirtschaft. Besonders Dr. Maximilian Schenk (BIU) begrüßte den fruchtbaren Austausch mit der Ministerin: „Deutschland hat als Produktionsstandort für Computer- und Videospiele großen Nachholbedarf. Deshalb war es wichtig mit Frau Grütters über die deutsche Entwicklerlandschaft, den Markt und die Möglichkeiten unseres Mediums, seine heutige Bedeutung und welche kulturell und gesellschaftlich relevanten Inhalte es vermitteln kann, zu sprechen.“

Die Beauftragte für Kultur und Medien zeigte sich sehr offen und interessiert an dem Thema und sah viele Ansätze, um die digitale Spielkultur zu unterstützen. Darauf wie dieser Support konkret aussehen wird, dürfen wir gespannt bleiben. Ein weiteres wichtiges Ergebnis noch zum Schluss: Das BKM hat wieder am Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur teilgenommen, nachdem es seinen Sitz vor wenigen Wochen hatte ruhen lassen. Weiter so!

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