veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2015

Sicher Surfen im Internet: KJM erkennt weiteres Jugendschutzprogramm an

Teilen auf:

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) erkennt mit Surf-Sitter von Cybits ein zusätzliches Jugendschutzprogramm offiziell an. Die Anerkennung der Software bietet Eltern nun ein zusätzliches Instrument, damit ihre Kinder sicher im Internet surfen. Ein weiterer Schritt für einen wirksamen Jugendmedienschutz in Deutschland.

Sicher Surfen mit installiertem Jugendschutzprogramm

Bisher waren zwei Jugendschutzprogramme in Deutschland offiziell anerkannt. Sowohl der Verein JusProg als auch die Deutsche Telekom bieten schon länger solche „Kindersicherungen“ für das Internet an. Ich freue mich über die Anerkennung eines zusätzlichen Programms, welches Kindern sicheres Surfen erlaubt. Hoffentlich trägt die Anerkennung dazu bei, dass noch mehr Eltern sich so eine Sicherung für ihre Kinder installieren. Surf-Sitter basiert auf der anerkannten Filterliste von JusProg und hat diese lizensiert. Eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, dass 96 Prozent der Nutzer zufrieden mit der  Leistung der Jugendmedienschutz-Programme sind.

Kinder müssen eigene Medienkompetenz ausbilden

Nur wenn Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Medienkompetenz entwickeln, beginnt sicheres Surfen im Internet. Als eine zentrale Eigenschaft für Kinder und Jugendliche, kann diese Medienkompetenz nur durch eigene Erfahrung herausbilden. Was tun? Jugendliche vom Internet fernhalten? Sie stets bei ihren Ausflügen im Netz begleiten? Erst der Umgang mit dem Medium ermöglicht die Entwicklung einer eigenständigen Medienkompetenz. Je nach Altersstufe sperren Jugendschutzprogramme Internetseiten für Kinder und bieten diesen einen Raum zum sicheren Surfen im Internet. Jugendschutzprogramme fungieren somit als eine Art Kindersicherung für das Internet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *