Pan European Game Information - PEGI
veröffentlicht von Martin Lorber am 03. März 2011

PEGI bietet schon heute was das neue Eckpunktepapier der DIHK „Digitale Welt“ fordert: Eine tragfähige europäische Lösung

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Deutsche Entwickler und Publisher sehen sich häufig mit zusätzlichen lokalen Hürden konfrontiert. In der Gesellschaft kämpfen sie oftmals gegen widerlegte Ressentiments und Vorurteile. Trotz den Bemühungen, die deutsche Spieleindustrie stärker zu fördern, erschwert ein kompliziertes Jugendschutzsystem zusätzlich die Veröffentlichung im Heimatmarkt. Um eine Veröffentlichung auch in Europa zu gewährleisten muss dann noch eine davon unabhängige Bewertung für das europäische Ausland vorgenommen werden. Auch die USA und Asien haben eigene Jugendschutzsysteme.

In dem heute vom DIHK-Vorstand verabschiedeten Eckpunktepapier „Digitale Welt“ findet sich auch die Forderung nach „tragfähigen europäischen und internationalen Lösungen“:

„Das Internet als weltumspannendes Kommunikationsnetzwerk erfordert Rahmenbedingungen, die auch europäisch und international tragfähig sind. Es gilt daher darauf zu achten, nationale Regelungen ohne Nachteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland in dieses Gefüge einzubinden.“

Dazu muss aus meiner Sicht auch dringend ein einheitliches und simples europäisches Jugendschutzsystem gehören. Dabei geht es nicht um eine Lockerung der jugendschutzrechtlichen Bestimmungen, sondern lediglich um eine Vereinfachung des Prozesses. Meiner Meinung nach liefert das in diesem Blog schon mehrfach vorgestellte neue Selbstklassifizierungsinstrument der USK hier eine sehr gute Grundlage.

Weitere Links zum Thema:

Web: Eckpunktepapier „Digitale Welt“ (pdf, dihk.de)

Web: PEGI (www.pegi.info)

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