Prof. Wolf-Dieter Ring ist Vorsitzender der KJM
veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2011

Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will Jugendschutzprogramme nach altem Recht anerkennen. Die Diskussion geht in die nächste Runde!

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Im Dezember vergangenen Jahres hatte das Scheitern der Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) sehr kontroverse Reaktionen bei allen beteiligten Parteien – Bürgern, Medien sowie Politikern – hervorgerufen. Jetzt meldet sich der Präsident der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), Wolf Dieter Ring, bei einer Veranstaltung zum neuen JMStV in München zu Wort. Er bestätigte dort die Absicht der KJM, Jugendschutzprogramme nach altem Recht anerkennen zu wollen. Mit den möglichen Folgen dieser Entscheidung für Contentanbieter haben sich bereits meine Blog-Kollegen von spielerecht.de beschäftigt.

Auch wenn ich leider nicht persönlich vor Ort war, konnte ich mich nach der Veranstaltung mit einigen Teilnehmern unterhalten. Dabei konnte ich erste positive Vorzeichen für die Zertifizierung der USK und einem zertifizierten Jugendschutzprogramm erkennen.

Über diese positive Entwicklung freue ich mich sehr, denn wie bereits in einem früheren Beitrag erläutert, halte ich ein Jugendschutzprogramm wie das von der USK vorgeschlagene Selbstklassifizierungssystem für online vertriebene Spiele für dringend erforderlich.

Die komplette Veranstaltung kann hier im Videostream nachverfolgt werden. Prof. Ring hat mir zugesagt, für meinen Blog ein paar Fragen zu beantworten. In den nächsten Tagen gibt es zu dem Thema hier ein kurzes Interview mit ihm.

Weitere Links zum Thema:

Web: KJM will Jugendschutzprogramme nach altem Recht anerkennen (heise.de)

Blog: Beschleunigung oder heiße Luft? KJM will (endlich) Jugendschutzprogramme anerkennen (spielerecht.de)

Web: Videomitschnitt der Veranstaltung zum JMStV (kjm.net)

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