veröffentlicht von Martin Lorber am 11. November 2010

Evangelischer Medienreferent rät: Jugendmedienschutz nicht verschärfen

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Udo Hahn ist Medienreferent der Evangelischen Kirche in Deutschland, Mitglied der Grundsatzkommission der FSK und des Kuratoriums der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). (Quelle: ekd.de)
Udo Hahn ist Medienreferent der Evangelischen Kirche in Deutschland, Mitglied der Grundsatzkommission der FSK und des Kuratoriums der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). (Quelle: ekd.de)

Am Sonntag erreichte mich eine lesenswerte Meldung vom Evangelischen Pressedienst, die ein Interview mit dem Medienreferent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Udo Hahn, zusammenfasst.

Hier möchte ich drei Passagen daraus zitieren, die – wie ich finde – inhaltlich sehr gut ineinander greifen:

„Es komme darauf an, dass alle für den Jugendmedienschutz Verantwortlichen ihre Verantwortung auch wahrnähmen, sagte Hahn dem epd. Eine Debatte über den Jugendmedienschutz sei notwendig, aber sie werde häufig an ,fragwürdigen Beispielen‘ geführt.“


„In der Öffentlichkeit werde über den Jugendmedienschutz ,oft oberflächlich und anhand einzelner Phänomene diskutiert – wie etwa im Streit über die sogenannten Killerspiele‘, kritisierte Hahn.“


„[Hahn] wünsche sich, ,dass Erwachsene sich mehr für den Medienkonsum ihrer Kinder interessieren‘. Nur wenn Elternverantwortung, Freiwillige Selbstkontrolle und Ausbildungseinrichtungen sinnvoll zusammenarbeiteten, sei das Jugendmedienschutz-System erfolgreich.“


Das komplette Interview ist im Fachdienst „epd medien“ (Ausgabe 89/10) erschienen.


Weitere Links zum Thema:


Web: EKD-Referent Hahn: Jugendmedienschutz nicht verschärfen (www.epd.de)

Am Sonntag erreichte mich eine lesenswerte Meldung vom Evangelischen Pressedienst, die ein Interview mit dem Medienreferent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Udo Hahn, zusammenfasst.

Hier möchte ich drei Passagen daraus zitieren, die – wie ich finde – inhaltlich sehr gut ineinander greifen:

„Es komme darauf an, dass alle für den Jugendmedienschutz Verantwortlichen ihre Verantwortung auch wahrnähmen, sagte Hahn dem epd. Eine Debatte über den Jugendmedienschutz sei notwendig, aber sie werde häufig an ,fragwürdigen Beispielen‘ geführt.“

„In der Öffentlichkeit werde über den Jugendmedienschutz ,oft oberflächlich und anhand einzelner Phänomene diskutiert – wie etwa im Streit über die sogenannten Killerspiele‘, kritisierte Hahn.“

„[Hahn] wünsche sich, ,dass Erwachsene sich mehr für den Medienkonsum ihrer Kinder interessieren‘. Nur wenn Elternverantwortung, Freiwillige Selbstkontrolle und Ausbildungseinrichtungen sinnvoll zusammenarbeiteten, sei das Jugendmedienschutz-System erfolgreich.“

Das komplette Interview ist im Fachdienst „epd medien“ (Ausgabe 89/10) erschienen.

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