veröffentlicht von Martin Lorber am 12. Dezember 2014

Digitale Spiele sind bei deutschen Kids die Nummer 1

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Der Kreativität freien Lauf lassen und seine Fantasie ausleben, alleine oder gemeinsam mit Freunden und Familie – das ist es was digitale Spiele auszeichnet und weshalb sie bei Kindern immer beliebter werden. So sind die neuesten Umfrageergebnisse des Marktforschungsinstituts icon kids & youth im Auftrag des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) gar nicht so überraschend. Laut dieser gehören Computer- und Videospiele sogar zu den beliebtesten Spielzeugen bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren in Deutschland. Genauso beliebt sind Spielzeuge zum Bauen und Konstruieren. Jeweils 37 Prozent der Kids  verbringen also ihre Zeit am liebsten mit digitalen Spielen, sowie beispielweise mit Bauklötzen von Lego und Co.

Besonders interessant dabei finde ich, dass digitale Spiele bei Mädchen inzwischen fast genauso gut ankommen wie bei Jungen. Laut Umfrage bestehen nämlich bei den beliebtesten Spielzeugen insgesamt erhebliche Unterschiede. Doch bei beiden finden sich Computer- und Videospiele auf den vorderen Plätzen der Beliebtheitsskala wieder. So greifen vier von zehn Jungen in ihrer Freizeit am liebsten zu Gamepad, Tastatur und Mobilgerät. Bei den Mädchen in dieser Altersgruppe ist es nur jede dritte von Ihnen (32 Prozent). Dennoch landen digitale Spiele so auf Platz 2 in Sachen Beliebtheit. Nur Puppen und Stofftiere sind bei Mädchen noch beliebter.

Eine begrüßenswerte Entwicklung, wie ich finde. Zeigt die Studie damit doch auch, dass digitale Spiele nicht, wie oft angenommen, andere Spielzeuge aus den Kinderzimmern verdrängen, sondern neben ihnen existieren. Kinder wählen gezielt Spielzeuge aus und haben Spaß daran selbstständig kreativ zu werden. Diesem Bedürfnis tragen Computer- und Videospiele ebenso Rechnung, wie klassische Bau- und Konstruktionsspielzeuge.

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