veröffentlicht von Martin Lorber am 10. Oktober 2013

Deutscher Kindersoftwarepreis „Tommi“ vergeben

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Die Welt der Computer- und Videospiele ist groß. So groß, dass für alle Geschmäcker und Altersklassen das passende Angebot vorhanden ist. Unzählige Genres bieten höchst unterschiedliche Erlebnisse an. Ob schnell oder langsam, storylastig oder nicht, jeder kann nach seinem Gusto spielen. Das ist der Vorteil an solch einem Angebot. Die Masse an Spielen kann allerdings auch dafür sorgen, dass ein uneingeweihter Betrachter schnell den Überblick verlieren kann. Gerade für Eltern, die vor dem Regal stehen und überlegen, welches Spiel für ihr Kind das passende sein könnte sind hier oftmals überfragt.

Dabei sollte es gerade für Eltern wichtig sein, abschätzen zu können, was ihre Kinder spielen und ob die Spiele tatsächlich altersgerechte Inhalte bieten. Erstes und wichtigstes Merkmal zur Orientierung sind Alterskennzeichnungen der USK und der PEGI. Hier lässt sich leicht erkennen für welche Altersgruppen ein Spiel geeignet ist. Das Siegel der PEGI zeigt darüber hinaus auch an, welche Aspekte des Spiels für diese Einstufung ausschlaggebend waren.

Darüber hinaus gibt es immer wieder auch Angebote, die sich direkt an Eltern wenden und diese dabei unterstützen, sich das Wissen anzueignen, um sich differenziert mit dem Thema auseinanderzusetzen. Eines dieser Angebote ist der Deutsche Kindersoftwarepreis 2013 (Tommi). Dieser wird seit 2002 jährlich auf der Frankfurter Buchmesse verliehen und zeichnet innovative und herausragende Kindersoftware-Titel aus, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Markt kommen. In einem ersten Schritt nominiert eine Fachjury Spiele, die für sie alle notwendigen Kriterien erfüllen. In einem zweiten Schritt werden diese Spiele von einer so genannten Kinderjury, bestehend aus Kindern zwischen 6 und 13 Jahren bewertet. Die Abstimmung erfolgt in Bibliotheken aus dem ganzen Bundesgebiet.

Erst kürzlich wurden auf der gerade beendeten Buchmesse in Frankfurt wieder die Gewinner des Tommi präsentiert. Neben den Gewinnern „Lego City Undercover“ und „Gianna Sisters: Twisted Dreams“ konnten in diesem Jahr auch die Sims wieder einmal nachweisen, dass sie kindergerechte Unterhaltung bieten, die gleichzeitig auch den Geschmack der jungen Zielgruppe trifft.

Weitere Links zum Thema:

Blog: Studie zu Möglichkeiten und Grenzen des technischen Jugendmedienschutzes vorgestellt

Blog: Mit Medienkompetenz in den Weihnachtseinkauf

Web: Deutscher Kindersoftwarepreis (Tommi)

Web: Elternratgeber von EA

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