veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2011

Deutscher Computerspielpreis: Altersfreigabe sollte kein Kriterium sein

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Wenn es nach Dorothee Bär  (Bundestagsabgeordnete der CSU) geht, sollen bei dem Deutschen Computerspielpreis, dem offiziellen Preis der Bundesregierung, auch Spiele ausgezeichnet werden, die eine Altersfreigabe ab 18 Jahren besitzen. Das sagte sie in einem Interview der Website golem.de am Rande der ersten Politiker-LAN. Diese Frage ist im vergangenen Jahr heftig diskutiert worden, und auch dieses Jahr ist das ein wichtiges Thema bei diesem Preis.

Ich finde, dass Dorothee Bär mit dieser Aussage einen wichtigen Schritt zur Etablierung des Preises unternommen hat und hoffe, dass ihre Stimme auch entsprechendes Gewicht in der Jury und in der Diskussion, beispielsweise mit dem Kulturstaatsminister Bernd Neumann, hat, in dessen Haus der Preis angesiedelt ist. Dorothee Bär hat diesen Preis ja maßgeblich mit auf den Weg gebracht und ist auch Mitglied der Jury.

Die Aussage passt dazu, dass Dorothee Bär generell der Meinung ist, Filme und Spiele sollten gleich behandelt werden. Dazu empfehle ich Ihnen auch einen Blick in den Bericht über die erste Politiker-LAN – dort hören Sie ein paar O-Töne dazu von Frau Bär.

Weitere Links zum Thema:

Web: Deutscher Computerspielpreis (deutscher-computerspielpreis.de)

Videoreportage: Politiker-LAN im Reichstag (golem.de)

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