veröffentlicht von Martin Lorber am 06. Juni 2012

Das Ende der Barbarei – Beitrag zum Tagungsband der Konferenz „Kulturgut Computerspiel?“

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Schon vor einiger Zeit veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum in Kooperation mit dem deutschen Kulturrat die Konferenz „Kulturgut Computerspiel?“. Diese behandelte das ambivalente Verhältnis der Öffentlichkeit zum Medium Computer- und Videospiel. Erst kürzlich erschien (endlich) der begleitende Tagungsband zu der Konferenz. Dieser enthält auch einen kleinen Aufsatz von mir mit dem Titel „Das Ende der Barbarei“. Dabei beziehe ich mich auf den medientheoretischen Artikel „Die Ästhetik der Ganzkörperzeichen“ von Martin Burckhardt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Mein Beitrag behandelt die merkwürdigen Ungereimtheiten in der Wahrnehmung und Bewertung von Computerspielen im Vergleich zu anderen Medien. Warum wird zum Beispiel die explizite Gewalt, wie sie tatsächlich in einer Minderheit der verfügbaren Titel zu sehen und erfahren ist, anders bewertet, als wenn sie von anderen etablierten Medien dargestellt wird? Erleben wir immer noch bei den Spielen – aber auch in ihrer Rezeption – „Geburtswehen eines jungen Mediums“ beziehungsweise „Zeugnisse der Barbarei“?

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen (mit freundlicher Genehmigung der Evangelische Akademie Loccum). Wer Interesse an dem gesamten Tagungsband hat, kann ihn auf der Website der Akademie bestellen.

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