veröffentlicht von Martin Lorber am 02. Februar 2014

Ars Electronica: Aufruf an die digitale Spielkultur

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Wissenschaft und Forschung, Kunst und Technologie. Auf diesen vier Säulen steht das Festival Ars Electronica im österreichischen Linz. Schon seit 1979 treffen sich hier alljährlich Künstler, Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt, um über die Grenzen der eigenen Fachbereiche hinweg ein bestimmtes Thema zu bearbeiten. In Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Symposien werden jährlich wechselnde Fragestellungen diskutiert und findet ein reger Austausch der Teilnehmer untereinander statt. Gerne auch abseits gängiger Formate, die in der Regel bei solchen Veranstaltungen angeboten werden.

Im Rahmen der Ars Electronica loben die Organisatoren den angesehenen Prix Ars Electronica aus. Dieser Wettbewerb gilt als Trendbarometer der digitalen Welt. Renommierte Institutionen oder Formate, wie Pixar (1987), Wikipedia (2004) oder Wikileaks (2009), die später noch für Furore sorgen sollten, gehören hier zu den Preisträgern. Die Jury ist immer auf der Suche nach Innovationen und kreativen Ansätzen in der Medienkunst und verschiedenen technologiebezogenen Disziplinen. Im letzten Jahr (20013) wurden in den sieben Kategorien des Preises rund 4.000 Arbeiten bewertet.

Auch für das Festival im September 2014 werden noch Teilnehmer gesucht. Der Einreichungsschluss ist der 07. März 2014. Wer Interesse an dem mit 10.000 Euro dotierten Preis hat und sein Projekt dieser harten Konkurrenz aussetzen möchte, kann es online hier registrieren.

Ich bin mir sicher, dass auch die digitale Spielkultur einige passenden und spannenden Projekte hervorbringen kann, die diesem Wettbewerb gut zu Gesicht stehen würden. Spielerische Elemente oder die Technik hinter den Spielen sind inzwischen ja auch im Kunstbereich integriert. Auch und gerade die Kunstszene bedient sich bei der Entwicklung neuer Werke zunehmend beim ursprünglichen Unterhaltungsmedium digitales Spiel.

Weitere Links zum Thema:

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