Weil das Thema Computerspielsucht immer wieder aufkommt, hier erneut ein paar Thesen zum Thema.
veröffentlicht von Martin Lorber am 01. Januar 2016

Arbeiten in der Gamesbranche

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Arbeiten in der Gamesbranche. Für Viele ein Traumberuf. Schließlich bietet die Spieleindustrie die Möglichkeit, Hobby und Beruf zu verknüpfen. So streben viele Berufseinsteiger danach, ihre Kreativität, ihr Talent und ihren Enthusiasmus in diesen Wirtschaftszweig einzubringen. Ob die Arbeit in der Gamesbranche den Ansprüchen gerecht wird, dieser Frage geht Fabian Hoose in seiner Dissertation „Spiel als Arbeit“ nach. Diese erschien als Buch im Springer Verlag und wird von diesem nun als E-Book kostenlos zur Verfügung gestellt.

Arbeit in der Gamesbranche intensiv aber befriedigend

Das Buch „Spiel als Arbeit“ bietet einen interessanten Einblick in die Gamesbranche. Beruht es empirisch doch auf qualitativen Interviews mit Menschen, die in der Gamesindustrie arbeiten. Die Interviews zeichnen das Bild einer arbeitsintensiven Branche, die trotzdem ein hohes Zufriedenheitspotential besitzt. Von einer „vergnüglichen Freizeitbeschäftigung gegen Entlohnung“ kann in den meisten Fällen zwar nicht die Rede sein. Trotzdem scheint die Arbeit an Spielen für die Beschäftigten der Gamesbranche etwas Besonderes zu sein.

Digitale Spiele sind harte Arbeit

Wer sich für das Thema „Arbeit in der Gamesbranche“ interessiert, sollte einen Blick in das E-Book „Arbeit als Spiel“ werfen. Die Analyse der Interviews mit den Beschäftigten der Gamesbranche spiegelt die Arbeitsrealität sehr gut wider. Logischerweise ist hier natürlich nicht alles nur ein Spiel. Ein Spiel zu erschaffen bedarf harter Arbeit von sehr vielen, sehr fleißigen und kreativen Menschen. Das sollte jedem bewusst sein, der mit dem Gedanken spielt in die Branche einzusteigen. Es sollte aber auch jedem klar sein, der ein digitales Spiel spielt. In ihnen steckt oft mehr Herzblut und Arbeit als viele vermuten.

Kommentare
  1. Markus sagt:

    Ich denke, dass schönste am Traumjob Gaming-Branche für Interessierte Bewerber ist, dass man an einem Produkt arbeiten darf, was einen persönlich interessiert und jeden Tag motiviert. Das ist auch für mich persönlich das, was einen Traumjob ausmacht.
    Dass es die Entwicklung von einem Game anspruchsvoll ist, sei da unbenommen. Wer sich mit dem Produkt identifiziert, geht trotzdem jeden Tag gerne zur Arbeit und gibt alles.

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