Das WASD Bookazine für Gameskultur wird von Christian Schiffer herausgegeben.
veröffentlicht von Martin Lorber am 10. Oktober 2014

WASD-Magazin: Unterstützer gesucht

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Knapp drei Jahre ist es nun her, dass eine Debatte um die aktuelle Computerspielkritik in Deutschland entbrannte. Ihr wurde vorgeworfen, sich in detailverliebter Gründlichkeit zu erschöpfen und darüber den Blick auf Zusammenhänge, Aussagen und Entwicklungen (sprich den kulturellen Aspekten) aus den Augen zu verlieren. Eine Betrachtung, die der tatsächlichen kulturellen Bedeutung einzelner Spiele gerecht wird, sei kaum zu finden. Um diesen Missstand zu beheben, rief Mitte 2012 der Radiojournalist Christian Schiffer ein eigenes Magazin zum Thema Computer- und Videospiele ins Leben. Das WASD Magazin!

Der Plan: Alle sechs Monate soll das Bookazine, vom Herausgeber so genannt, da es eine Mischung aus Buch und Magazin ist, in einer kleinen Auflage erscheinen und das Thema Computer- und Videospiele aus anderen Blickwinkeln betrachten, als man es von den „etablierten“ Fachmedien kennt. Ob dieser Plan aufgehen würde, war zu dem damaligen Zeitpunkt ungewiss. Heute jedoch lässt sich sagen: Das Projekt „WASD“ hat sein Ziel erreicht. Das Magazin ist etabliert, professionalisiert sich mit jeder Ausgabe mehr und konnte in diesem Sommer nunmehr die fünfte Ausgabe präsentieren.

Doch der Erfolg birgt auch Schattenseiten. Zumindest dann, wenn man begeistert die WASD liest, erst später auf das Magazin aufmerksam wurde und nun seine Sammlung vervollständigen möchte. Die erste Ausgabe der WASD ist inzwischen nämlich schon lange komplett vergriffen. Aus diesem Grund widmet sich das Team rund um die WASD erneut einem aktuellen Missstand und versucht, besagter ersten Ausgabe eine zweite Auflage zu verpassen. Da als Kleinstverlag, nach eigener Aussage, kaum finanzielle Mittel vorhanden sind, um über den laufenden Betrieb hinaus den Nachdruck zu finanzieren, haben die Macher eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.

Unterstützer des Projekts erhalten, je nach Umfang der Unterstützung, neben einem Exemplar des nachgedruckten Erstlingswerks ggfls. weitere „Dankeschöns“, wie Poster oder Taschen, die sonst im Shop bezogen werden können. Überschüssige Mittel sollen in die Weiterentwicklung des Magazins gesteckt werden. Wer also schon länger damit hadert, die Ausgabe „Tasty Trash“ verpasst zu haben oder einfach nur das Projekt „WASD“ möchte, dem sei eine Beteiligung an der Kampagne ans Herz gelegt.

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