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veröffentlicht von Martin Lorber am 04. April 2015

Girls Day bei EA in Köln

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Seit 2001 öffnen am Girls Day Unternehmen und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für junge Mädchen. Die Mädchen schnuppern in Berufe aus IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik herein, in denen Frauen noch selten vertreten sind. Gestern warfen sechs junge Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren einen Blick hinter die Kulissen von Electronic Arts. Die Besucherinnen bekamen Einblicke, wie der Arbeitsalltag bei EA aussieht. Meine Kolleginnen erzählten ihnen, wie sie den Weg in die Branche fanden.

Frauen und digitale Spiele

Computerspiele sind schon lange keine reine Männerdomäne mehr. Frauen und junge Mädchen sind in der Welt der digitalen Spiele auf dem Vormarsch. 47 Prozent – und damit fast die Hälfte – aller Spieler sind weiblich. Doch nicht nur als Rezipienten gewinnen Frauen für das Medium „Videospiel“ an Bedeutung. Auch bei der Produktion von digitalen Spielen haben immer mehr weibliche Mitarbeiter ihre Hände im Spiel. Quer durch alle Bereiche, wie Entwicklung, Design, Vertrieb oder Vermarktung. Es arbeiten immer noch mehr Männer als Frauen an den Spielen, aber der Trend geht eindeutig in Richtung Ausgleich.

Computerspiele = Innovation, Kreativität und Technologie

Um diesen Trend zu verstärken, hielten wir es für eine gute Idee mit EA in Köln am Girls Day 2015 teilzunehmen. Wahrscheinlich hätte es uns gar nicht so überraschen sollen, dass die sechs Plätze rasch vergeben waren. Immerhin ist die Games-Branche sehr reizvoll. Wo sonst liegen Innovation, Kreativität und Technologie so eng beieinander? So gab es dann auch viel zu sehen. „Wir haben hier echt eine ganze Menge Sachen kennengelernt. Scheint ja alles ziemlich spannend zu sein“, ließ Greta (13) verlauten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es scheint nicht nur so, es ist tatsächlich ziemlich spannend!

Greta (13) im Gespräch mit Michaela Bartelt, Senior Director Worldwide Localization, bei EA, während des Girls Day in Köln.
Greta (13) im Gespräch mit Michaela Bartelt, Senior Director Worldwide Localization, bei EA, während des Girls Day in Köln.

Erfolgreicher Girls Day

Ich finde es klasse, dass EA sich dieses Jahr am Girls Day beteiligte. Bei uns in Köln ist der Frauenanteil m. E. schon recht groß. Das liegt aber wahrscheinlich an unserer großen Lokalisierungsabteilung und weil Sprachen ja traditionell eher ein Feld sind, wo es mehr Studentinnen gibt als in anderen Fächern. Die Mädchen jedenfalls hatten während der Tour großen Spaß. Sie waren erstaunt, wie viele Berufe ineinander greifen, wenn ein Computerspiel entsteht und wie viele spannende Arbeiten es dazu gibt. Es war ein sehr angenehmer und aufregender Tag mit unseren Besucherinnen! Vielen Dank an Euch.

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